04.09.2020 - 06:49

Porsche Esports Carrera Cup – Sim-Racing-Finale am Wochenende

Zwei Rennen, 20 Teilnehmer und ein Ziel – sie wollen den Titel im Porsche Esports Carrera Cup Deutschland gewinnen. Am kommenden Samstag, den 5. September, steigt das Finale der digitalen Meisterschaft.

Esports ist eigentlich nichts neues, aber in Zeiten von Corona hat insbesondere das Sim-Racing stark zugenommen. Das zeigen auch die Zahlen bei Porsche. An den vier Qualifikations-Phasen zum digitalen Porsche 911 GT3 Cup nahmen rund 3.500 Online-Spieler teil. In den beiden am Samstag stattfindenden digitalen Finalläufen treffen sechs Rennfahrer mit Erfahrung im realen Porsche 911 GT3 Cup nun auf 14 Sim-Racer.

„Bereits die Debütsaison des Porsche Esports Carrera Cup Deutschland vergangenes Jahr hat gezeigt, dass sich unser Konzept mit der Kombination aus Sim-Racern und realen Rennfahrern großer Beliebtheit erfreut. Insbesondere in der aktuellen Zeit gewinnt Sim-Racing an Bedeutung und ist eine tolle Ergänzung zu physischen Motorsport-Events“, ergänzt Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Sim-Racer und Carrera-Cup-Fahrer sicherten sich unabhängig voneinander ihre Startplätze. Die deutschen E-Sportler Moritz Löhner, Leon Rüdinger, Alexander Dorniedem, Florian Hasse, Marko Pejic, Thorsten Ulrich, Lucas Müller, Max Duhr sowie Néstor García (Spanien), Jakub Brzezinski, Nikodem Wisniewski (beide Polen) und die drei Italiener Gianmarco Fiduci, Carlo Luciano Bedin und Simone Prete gehen beim Finale an den Start. Viermal konnten Online-Spieler zuvor in Qualifikations-Phasen ihr Talent unter Beweis stellen und sich einen Platz für zwei Halbfinal-Rennen erkämpfen. Die beiden Läufe entschied Moritz Löhner für sich.

Auch die realen Rennfahrer lösten ihr Ticket in vier Qualifikations-Zeiträumen. Das Line-up für das Final-Event komplettiert das deutsche Quintett Lukas Ertl, Michael Essmann, Julian Hanses, Laurin Heinrich und Donar Munding sowie der Österreicher Luca Rettenbacher. Alle sechs Piloten gehörten vergangene oder diese Saison zum Starterfeld des Porsche Carrera Cup Deutschland oder des Porsche Sports Cup Deutschland.

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Neben den beiden halbstündigen Rennen stehen beim Finale ein freies Training über 35 Minuten, ein 15-minütiges Qualifying sowie je zwei Warm-ups über fünf Minuten vor den Läufen auf dem Programm. Die Fahrer kämpfen um ein Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro. Die Rennstrecke für das Finale wird 24 Stunden vor der Veranstaltung bekanntgegeben. Fans können den digitalen Porsche Carrera Cup Deutschland live via YouTube verfolgen.

Autor: jst

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