21.07.2020 - 07:50

Ford zeichnet nachhaltige Mobilitätskonzepte aus

Im Rahmen der „Smart Mobility Challenge“ hatten Studierende der Technische Hochschule Köln Konzepte zur Gestaltung städtischer Mobilität entwickelt. Den Sieg sichert sich das Projekt „The Liquid Grid“, bei dem es um die Reduzierung des Kölner Innenstadtverkehrs durch eine effizientere Auslastung der verschiedenen Verkehrsmittel und eine intelligente Streckenplanung geht. Glückwunsch!

Im Rahmen der „Smart Mobility Challenge“ nahmen die Studierenden einen typischen Tagesablauf unter Mobilitätsgesichtspunkten unter die Lupe. Für die Herausforderungen, die ihnen dabei begegneten, erarbeiteten sie innovative Lösungen. Wichtig war es dabei, die Perspektiven aller zu bedenken – ob jung oder alt, beeinträchtigt oder nicht.

„Mobilität ist wie nie zuvor im Wandel, und es bieten sich spannende Möglichkeiten, neue Mobilitätslösungen zu entwickeln. Mit der „Smart Mobility Challenge“ freuen wir uns, jungen Studierenden die Chance zu geben, kreative, nachhaltige und zukunftsorientierte Konzepte zu entwickeln und bei der Umsetzung zu unterstützen“, betont Julia Piskurek, Senior Innovation Consultant – Ford Mobility Partnerships & Innovation.

1. Platz: The Liquid Grid

Das Siegerprojekt „The Liquid Grid“ legt den Fokus auf den „Neumarkt“, einen stark frequentierten Platz in der Kölner Innenstadt. Im Mittelpunkt der Idee steht die Reduzierung des Innenstadtverkehrs durch eine effizientere Auslastung der verschiedenen Verkehrsmittel und eine intelligente Streckenplanung.

Das Projekt überzeugte die Jury, weil es drei Elemente vereint: Zunächst wurde ein innovatives städtebauliches Konzept für den Neumarkt kreiert. Der Standort wird zu einem Mobilitätszentrum mit mehreren Etagen, an dem Fußgänger, Radfahrer und Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel einfach zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können. Zudem wird konsequent an die Infrastruktur für Elektromobilität mitgedacht. Das Dach des Zentrums kann mit Solartechnik zur Stromerzeugung, Begrünung, für innovative Beleuchtungselemente oder zur Belüftung der Anlage genutzt werden.

Der zweite Punkt ist die Neugestaltung der Fahrgasträume einiger Straßenbahnen auf stark frequentierten Routen mit dem Ziel der Raumoptimierung. Als drittes Element sammelt der User mittels einer App Punkte, wenn öffentliche Verkehrsmittel genutzt und miteinander verknüpft werden.

2. Platz: Threeler

Den zweiten Platz bei der „Smart Mobility Challenge“ erreichte ein Konzept, welches ein Car-Sharing-System mit Elektrofahrzeugen in den Mittelpunkt stellt. Diese werden in sogenannten „Threelertowers“ geparkt und aufgeladen, die auch als angenehme Aufenthaltsorte für die Städter der Umgebung dienen und zum Zweck der Energieversorgung genutzt werden können.

3. Platz: Connected Cologne

Den dritten Platz belegte „Connected Cologne“. Das Projekt hat zum Ziel, klimafreundlichere Fortbewegungsmittel besser miteinander zu verknüpfen. Die dreiteilige Idee vereint die Entwicklung einer Mobilitäts-App, die verschiedene Transportmöglichkeiten kombiniertt sowie die Schaffung inner- und außerstädtischer Knotenpunkte. Die Nutzer können so beispielsweise an einem außerstädtischen Punkt ihr Fahrzeug abstellen und dann die App nutzen, um das am besten geeignete Transportmittel zu einem innerstädtischen Punkt zu finden. Der dritte Aspekt ist ein Modul, das an einem herkömmlichen Fahrrad befestigt werden kann, um es von Pedal- auf Elektroantrieb umzustellen.

Das Projekt an der TH Köln wurde unter der Leitung von Professor Dr. Michael Frantzen und Professor Jochen Siegemund durchgeführt. Die Jury der „Smart Mobility Challenge“ besteht aus Vertretern der Hochschule und dem Kölner Automobilhersteller. Das Siegerprojekt erhielt vom Ford Fund, der gemeinnützigen Stiftung der Ford Motor Company, einen Zuschuss in Höhe von 12.500 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten jeweils einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro, um Teile ihrer Projekte realisieren zu können.

Autor: jst

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