02.09.2020 - 08:02

Die vernetzte Garage ist möglich …

Von der Bedienung des Garagentors aus dem Auto – über eine App oder aber per Lichthupensteuerung – über eine intelligente Garagenlüftung bis hin zur Lichtschranke für mehr Sicherheit lässt sich auch eine Garage ins Smart Home integrieren. 

Raumtemperatur, Licht, Rollläden, Türschlösser, Bewegungsmelder, Kameras, Rauchmelder – im Smart Home kann all das über Smartphone, Tablet und PC oder, ganz ohne Endgerät, über einen Sprachassistenten zentral gesteuert werden. Komfortabler, sicherer und effizienter geht’s kaum noch. Inzwischen gehört oft auch der Garten, zum Beispiel mit der Steuerung von Mähroboter und Bewässerung, zum System – neues Männerspielzeug eben. Und natürlich kann auch die Garage ins intelligente Haus integriert werden. Wer hätte etwas anderes erwartet?

Es gibt inzwischen viele Anbieter, die das Steuern des Garagentors über eine App auf dem Smartphone ermöglichen. „Hier sollte aber darauf geachtet werden, ob der Kontakt zwischen App und Tor über Bluetooth oder das WLAN zu Hause aufgebaut wird“, erklärt Matthäus Moser von der Fachvereinigung Betonfertiggaragen, „denn Bluetooth stellt nur eine Verbindung her, wenn man sich in der Nähe des Tors befindet. Über das Heimnetzwerk ist die Statusabfrage und Steuerung des Garagentors bei bestehender Internetverbindung von jedem beliebigen Ort aus möglich. Hier kann zudem eingestellt werden, dass man benachrichtigt wird, falls man versehentlich das Tor offen gelassen hat.“ Bei manchen Torantrieben gibt es weiteres Zubehör wie zum Beispiel Verriegelungsset, Alarmanlage, Parkpositionslaser usw. Und wer im Dunkeln nach Hause kommt, kann über die App auch von unterwegs schon mal das Licht vor und in der Garage anschalten.

Lichthupe

Für die Bedienung des Gartentors gibt es noch eine weitere smarte Alternative: die Lichthupen-steuerung. Hier kann man über ein stationäres Funk-Sendemodul mit Lichtsensoren das Tor öffnen und schließen, indem man eine individuell festgelegte Lichtimpulsfolge über die Lichthupe erzeugt. Interessant zum Beispiel für Motorrad- oder Fahrradfahrer, die das Smartphone nicht zur Hand haben.

Garagenlüftung

„Betonfertiggaragenhersteller bieten darüber hinaus eine intelligente Garagenlüftung an“, so Moser, „hierbei wird ein Feuchtigkeitssensor in die Garage eingebaut, der zu hohe Luftfeuchtigkeit erkennt und automatisch die Lüftungsstellung bei Premium-Sektionaltoren aktiviert bzw. Standard-Sektionaltore leicht öffnet.“

Lichtschranke

Bei einigen smarten Garagensystemen sind zum Beispiel Lichtschranken für das Tor eingebaut, die bei einer Bedienung von unterwegs aus ein Schließen verhindert, wenn sich eine Person oder ein Gegenstand im Torbereich befindet.

Nachrüstung möglich

Bei neuen Garagen kann das komplette System direkt installiert, bei bestehenden nachgerüstet werden. Auf Wunsch kann auch die gesamte Elektroverdrahtung bereits individuell fertiggestellt werden. So ist eine Integration vernetzten Garagen ins Smart Home problemlos möglich.

Autor: jst

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