TESTS & SCIENCE

03.Dezember 2018

Škoda Auto kooperiert mit Startup UVeye


Škoda Auto kooperiert mit Startup UVeye

Quelle: Škoda

Mit Hilfe einer 360-Grad-Kamera wird das Fahrzeug gescannt und innerhalb von Sekunden ein hochauflösendes 3D-Bild angefertigt. Mit dieser Technologie können Karosserie, Unterboden und Reifen auf Beschädigungen und Anomalien untersucht werden. Mit der Kooperation, die Škoda mit UVeye geschlossen hat, werden künftig auch die Kunden des tschechischen Autoherstellers davon profitieren.

Der 360-Grad-Scanner hat das Potenzial zur Gewährleistung der Fahrzeugsicherheit im Fahrzeugrückgabevorgang bei Händlern, Wartungsunternehmen, Autovermietungen oder Leasinggesellschaften. Zudem beabsichtigt Škoda Auto dieses Verfahren in seiner Produktionslinie zu testen, bevor Produkte den Kunden erreichen. Im Rahmen der Weltpremiere des Škoda Scala am 6. Dezember soll diese Technologie live demonstriert werden.

Andre Wehner, als Chief Digital Officer bei ŠKODA AUTO verantwortlich für Unternehmensentwicklung und Digitalisierung, betont: „Mit unserem verstärkten Engagement in Israel verschaffen wir uns eine gute Ausgangslage beim Zugang zu Zukunftstechnologien. Wir finden dort Technologien mit einem hohen Reifegrad, die wir über strategische Partnerschaften testen. So können wir modernste Technologien kennenlernen. Die besten und innovativsten Mobilitätslösungen implementieren wir und bieten so unseren Kunden einen echten Mehrwert.“

Die Kooperation mit UVeye ist nicht die erste Zusammenarbeit mit einem israelischen Startup: Im Juli diesen Jahres erwarb Škoda Auto eine Beteiligung an Anagog (wir berichteten >>). Das Startup leitet mittels KI Mobilitätsmuster aus den Daten von Smartphone-Apps ab. Auf dessen Basis will das Škoda Auto DigiLab maßgeschneiderte Serviceangebote generieren.

Ein weiteres Startup, mit dem Škoda zusammenarbeitet, ist Chakratec, ein Hersteller von kinetischer Energiespeichertechnologie. Diese Technologie ermöglicht die Aufstellung von Schnellladestationen ohne Aufrüstung der Infrastruktur.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Škoda

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