TESTS & SCIENCE

12.April 2019

Langzeituntersuchung zu Ridesharing gestartet


Langzeituntersuchung zu Ridesharing gestartet

Quelle: MOIA

Ein Konsortium aus der Universität der Bundeswehr München (UniBW) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die sich in einem umfangreichen Ausschreibungsverfahren durchsetzten, wird in den kommenden zwei Jahren die Wirkung des Ridesharing von MOIA auf die städtische Mobilität untersuchen.

Der Ridesharing-Dienst MOIA startete im vergangenen Jahr erfolgreich in Hannover (wir berichteten >>) und Anfang diesen Jahres in Hamburg (wir berichteten >>). Im Zuge dessen soll die Begleitforschung die Auswirkungen des neues Angebotes auf die öffentlichen Verkehrsinteressen untersuchen.

Unter der Leitung vom Institut für Verkehrswesen und Raumplanung an der UniBW um Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus Bogenberger und dem Institut für Verkehrswesen am KIT um Univ.-Prof. Dr.-Ing. Peter Vortisch und Dr.-Ing. Martin Kagerbauer am KIT liegt das sogenannte Ridepooling im Fokus der angehenden Studie. Bei dieser Mobilitätsform teilen teilen sich mehrere Menschen eine Fahrt in ähnliche Richtung. Bei bisherigen Untersuchungen lag der Fokus zumeist auf den Auswirkungen taxiähnlicher Exklusivdienste („Ridehailing“).

Die nun gestartete Studie geht über bisher durchgeführte Studien hinaus: Sie analysiert das Mobilitätsverhalten von MOIA-Nutzern und MOIA-Nichtnutzern und simuliert die Verkehrsnachfrage unter sich ändernden Rahmenbedingungen. Aus den sich daraus möglicherweise ergebenden Entlastungspotenzialen von Ridesharing sollen Stellschrauben ermittelt werden, unter denen Ridesharing im Zusammenspiel mit anderen Verkehrsträgern und im Verkehrssystem der Stadt insgesamt optimal wirken.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von MOIA

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