TESTS & SCIENCE

23.Mai 2019

Landeplattform für Volocopter soll noch dieses Jahr realisiert werden


Landeplattform für Volocopter sollen noch dieses Jahr realisiert werden

©Brandlab/Skyports/Volocopter/GRAFT

Auf dem GreenTech Festival, das vom 23. – 25. Mai 2019 in Berlin am Flughafen Tempelhof stattfindet, werden Volocopter und Skyports erstmals ihre detaillierten Pläne der international renommierten Agentur Brandlab zum Betrieb einer Landeplattform – den Volo-Ports, für Flugtaxis vorstellen. Der erste mobile Volo-Port soll noch 2019 fertiggestellt werden.

Während öffentlicher Testflüge in Singapur soll die physische Landeplattform für sogenannte eVTOLs (electric vertical take-off and landing aircraft oder Flugtaxis) dann der Öffentlichkeit präsentiert werden.

„Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, wann wir eine kommerzielle Zulassung für unser Flugtaxi erhalten. Deshalb konzentrieren wir uns bereits darauf, das notwendige Ökosystem rund um das Thema „Urban Air Mobility“ zu gestalten. Das beinhaltet Air Traffic Management, die Gesetzesgrundlage in den Städten, sowie die Start- und Landeinfrastruktur zu schaffen. Man braucht visionäre Partner wie Skyports und Brandlab, die bereit sind zu investieren, um die Zukunft der urbanen Mobilität in der dritten Dimension zu gestalten.“ sagt Alex Zosel, Mitgründer von Volocopter. „Sobald wir die nötigen Genehmigungen haben – und das ist schon ziemlich bald – werden wir abflugbereit sein.“

Landeplattform für Volocopter sollen noch dieses Jahr realisiert werden

©Brandlab/Skyports/Volocopter/GRAFT

Skyports ist für den Bau und Betrieb der kritischen Infrastruktur für Urban Air Mobility zuständig. Zudem übernimmt das Unternehmen das Regeln von End-zu-End Drohnenlieferungen – speziell Lastendrohnen, um ineffiziente traditionelle Transportwege zu überwinden. Gemeinsam entwickelte Skyports zusammen mit dem Flugpionier Volocopter eine flexible Landeinfrastruktur aus sogenannten Vertiports, die für den Erfolg der neuen Urban Air Mobility (UAM) sorgen sollen. Diese stellten die notwendige physische Infrastruktur für den Betrieb von Flugtaxis in staugeplagten Städten dar.

Die einzelnen Volo-Ports sind so entworfen, dass sie eigenständig als auch mit anderen Volo-Ports in verschiedenen Formationen betrieben werden können. Dieser modulare Ansatz ermöglicht einen schnellen Aufbau sowie ein dynamisches Wachstum der Infrastruktur.

„Die Veränderung von Mobilitätsmustern in den großen Metropolen ist rasant. Für effiziente innerstädtische Verkehrsanbindungen und um den Erwartungen von Passagieren gerecht zu werden, braucht es nahtlose Prozesse und Abläufe, eine größtmögliche Fusion von digitalen und analogen Schnittstellen und eine maximale Adaptierfähigkeit an unterschiedlichste Standortbedürfnisse. Unser Design wie auch alle Funktionen und Erlebnisbereiche rund um die komplette Customer Journey der Passagiere verbinden die Boden- und Luftinfrastruktur möglichst nahtlos miteinander und integrieren sich optimal an verschiedensten Standorten. Unser Ziel ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, die Vertrauen und Begeisterung schafft und es Volocopter erlaubt, schnell und problemlos in den großen Metropolen flugbereit zu sein.“ betont Linda Stannieder, Co-Gründerin und Managing Partner von Brandlab.

Landeplattform für Volocopter sollen noch dieses Jahr realisiert werden

©Brandlab/Skyports/Volocopter/GRAFT

Der erste mobile Volo-Port Prototyp ermöglicht es, die komplette Customer Journey unter realen Bedingungen zu testen und so die geplanten Dienstleistungen, Passagierbereiche und Passagierprozesse inklusive Vorflugkontrollen und Boardingabläufen zu demonstrieren bzw. ggf. zu optimieren. Im Zuge der Demonstration der kritischen Schritte des Bodenbetriebs (z.B. Batteriewechsel und Aufladen der Akkus, Wartung der Volocopter, Sicherheitskontrollen) will man gleichzeitig den Behörden die Infrastruktur des Volo-Ports nahe bringen.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Volocopter

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