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15.April 2019

Kreis Coesfeld und e.2GO kooperieren für Mobilitätsformen für Berufspendler


Kreis Coesfeld und e.2GO kooperieren für Mobilitätsformen für Berufspendler

Quelle: e.2GO GmbH

Um bezahlbare Lösungen insbesondere für die Mobilität von Pendlern und Auszubildenden zu entwickeln, vereinbarten der Kreis Coesfeld und die e.2GO GmbH in Aachen eine strategische Kooperation.

„Die Kooperation mit e.2GO ist eine große Chance für den Kreis Coesfeld. Wir kennen die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in unserer Region und pflegen enge Kontakte zur heimischen Wirtschaft. e.2GO bringt umfangreiches Fachwissen und Erfahrungen der Elektromobilität und innovativer Verkehrskonzepte ein. Damit ergänzen sich die Kompetenzen beider Partner in hervorragender Weise“, freut sich der Landrat des Kreises Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr, über die heute besiegelte Partnerschaft.

Für die Umsetzung neuer Lösungen für die betriebliche Mobilität sollen Mobilitätsstationen als zentrale Bausteine eines übergreifenden Mobilitätskonzeptes entwickelt werden. Diese dienen als Knotenpunkte für den multimodalen Verkehr in der Region als sinnvolle Ergänzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

„Aus der Zusammenarbeit erhoffen wir uns auch wichtige Erkenntnisse, die wir in unser regionsweites Modellvorhaben ‚Reallabor Mobiles Münsterland‘ einbringen wollen“, schlägt der Landrat den Bogen vom Kreis Coesfeld ins gesamte Münsterland.

Gemeinsam wollen die Partner ein Konzept entwickeln, das auf die tatsächlichen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen abgestimmt ist. Je nach Bedarf und Präferenz sollen an den Mobilitätsstationen unterschiedliche Mobilitätsmittel zur Verfügung stehen. So sind beispielsweise die Anmietung von Elektrofahrzeugen, Fahrrädern oder die Nutzung von On-Demand-Shuttelsystemen im Gespräch. Verbunden wird das Gesamtmobilitätssystem von einer einheitlichen Buchungs- und Abrechnungsmöglichkeit über das Smartphone.

Die Mobilitätsstationen sollen zudem in die betriebliche Mobilität mit individuellen Angeboten für die Arbeitnehmer eingebettet werden. Die private Nutzung einer betrieblichen Flotte oder das kostenfreie Laden eines Elektrofahrzeugs am Arbeitsplatz sind nur zwei Möglichkeiten, die Region bzw. Arbeitgeber der Region attraktiv für potenzielle Bewerber zu gestalten.

„In Zukunft wird es selbstverständlich sein, sich je nach Situation flexibel zu entscheiden, welches Mobilitätsmittel wir verwenden möchten. Diese Nutzungsform wird kostengünstiger und komfortabler sein als der Besitz eines eigenen PKWs“, so Prof. Dr. Maximilian Schwalm, Geschäftsführer der e.2GO GmbH.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von e.2GO

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