27.08.2021 - 08:35

Schaeffler baut Forschungsprogramm aus

Schaeffler SHARE-Programm wird mit einer Präsenz an der Ohio State University in Columbus (USA) um einen fünften Standort erweitert. An den Schaeffler Hubs for Advanced Research (SHARE) forschen Schaeffler-Mitarbeitende mit WissenschaftlerInnen, Promovierenden und Studierenden an gemeinsamen Zukunftsprojekten u.a. im Bereich automatisierte Mobilität.

Schaeffler setzt nach eigenen Angaben stark auf Partnerschaften mit Universitäten, Instituten und Forschungseinrichtungen. Ein passendes Forschungsprogramm sind die Schaeffler Hubs for Advanced Research (SHARE). In dieser Uumgebung forschen Schaeffler-Mitarbeitende mit WissenschaftlerInnen, Promovierenden und Studierenden in den Bereichen automatisierte Mobilität, Wasserstofftechnologien und erneuerbare Energien, Digitalisierung, Robotics oder Industrie 4.0.

Das SHARE-Programm besteht seit 2013 und soll nun mit einer Präsenz an der Ohio State University in Columbus (USA) um einen fünften Standort erweitert werden. Damit ist das Programm nun in Europa, Asien-Pazifik, China und Amerika präsent.

Die Kooperationsstrategie von Schaeffler reicht von studentischen Projekten über Vernetzungen mit Startup-Plattformen bis hin zu Mitgliedschaften in globalen Initiativen wie dem Hydrogen Council. „Mit SHARE hat Schaeffler in weniger als einem Jahrzehnt ein erfolgreiches globales Forschungsnetzwerk mit führenden Universitäten aufgebaut“, sagt Prof. Dr.-Ing. Tim Hosenfeldt, Leiter Innovation und Zentrale Technologie bei Schaeffler. „Das SHARE-Programm an der Ohio State University ist das fünfte weltweit und fokussiert auf Feststoffbatterien und Brennstoffzellentechnologie. Es rundet unser Portfolio perfekt ab, schließlich spielt Wasserstoff als Energieträger für eine nachhaltige und CO2-neutrale Zukunft eine zentrale Rolle für Schaeffler.“ SHARE folgt dem Company-on-Campus-Konzept, bei dem Schaeffler-Mitarbeitende mit eigenen Büros auf dem Universitätsgelände eng mit Forschenden der Universität, Doktoranden und Studierenden zusammenarbeiten. Dass sich das Engagement an den Universitäten auszahlt, belegen demnach viele Projekte zu den Schaeffler-Innovationsclustern, etwa der Technologieträger für die autonome Mobilität, „Omnisteer“, im Cluster Mobilität.

Neben dem SHARE-Projektstandort an der Ohio State University gibt es einen Standort am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo auf die elektrische und automatisierte Mobilität fokussiert wird. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) steht die Digitalisierung und künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. Der Schwerpunkt mit der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur liegt auf Robotik und Industrie 4.0. Das SHARE an der Southwest Jiaotong University (SWJTU) in China hat sich spezialisiert auf interurbane Mobilität, insbesondere auf Schienenverkehr.

Autor: jst




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27.08.2021 08:24