15.01.2020 - 19:56

MWC: Anritsu und dSpace zeigen 5G-Netzwerkemulator

Die Anritsu Corporation und dSPACE werden auf dem Mobile World Congress die Integration eines 5G-Netzwerkemulators in ein Hardware-in-the-Loop-System zur Entwicklung von Anwendungen für vernetzte Fahrzeuge der nächsten Generation zeigen.

Die CES ist kaum vorbei, da trudeln bereits die ersten Ankündigungen für den kommenden Mobile World Congress in Barcelona ein. So starten wir mit dSpace und Anritsu.

Am Messestand in Barcelona zeigt Anritsu eine Demonstration mit virtuellen Testfahrten für End-to-End-Tests von Vehicle-to-Infrastructure-Anwendungen zur Verkehrsoptimierung und für das Sensor-Sharing. Umgesetzt wird das Ganze mittels realistischer Simulation von Fahrzeug und Umgebung mit intelligenter Infrastruktur sowie echter 5G-Kommunikation.

Die Kombination von 5G und Edge Cloud soll einen hohen Datendurchsatz versprechen und geringe Latenzen. Gleichzeitig soll so das Potenzial für völlig neue Anwendungen geboten sein, zum Beispiel für die gemeinsame Nutzung der Sensor-Rohdaten von Fahrzeugen und Infrastruktur. Das eröffnet Möglichkeiten für kooperative Wahrnehmung, Schwarmintelligenz auf Basis gemeinsamer KI oder Echtzeit-Verkehrsoptimierung, um automatisiertes Fahren noch sicherer, komfortabler und umweltfreundlicher zu machen. Ohne eine abgestimmte 5G-Testumgebung kann die Entwicklung derartiger Anwendungen jedoch zur Herausforderung werden, heißt seitens Anritsu und dSpace.

Der Showcase integriert die Anritsu Radio Communication Test Station MT8000A, eine All-in-one-Lösung für 5G-Hochfrequenz (HF)-, Funktions- und Protokolltests mit einem dSpace Scalexio-Echtzeitsystem für anspruchsvolle Hardware-in-the-Loop-Simulation oder Rapid Prototyping. Um ein V2X-Gerät und eine V2X-Anwendung realitätsnah zu testen, wird das Scalexio-System durch die Simulation virtueller Testfahrten mit den Automotive Simulation Models von dSpace ergänzt – ASM beinhalten demnach offene Simulink-Modelle zur Simulation von Fahrzeug und Umgebung, zum Beispiel von Straße, Verkehr und Infrastruktur. Darüber hinaus wurde eine spezielle Software-Schnittstelle entwickelt, um die Anritsu Test Station anzubinden und die mobile 5G-Datenverbindung zum Back-end während der Echtzeitsimulation zu steuern.

Gregor Hordys, verantwortlich für die Connectivity-Themen bei dSpace, erklärt den Nutzen näher: „Diese Lösung ermöglicht die frühe Entwicklung von Anwendungen für vernetztes und kooperatives automatisiertes Fahren auf Basis von 5G und Edge Computing im Labor, ohne von der lokalen Infrastruktur abhängig zu sein. Zudem ermöglicht sie die Validierung der gesamten Vehicle-to-Network (V2N)-Prozesskette.“

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der dSPACE GmbH

Autor: jst

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