05.02.2020 - 21:41

Free-Floating Car Sharing Report 2020

Augustin Friedel arbeitet tagsüber als Stratege für intermodale Mobilität bei VW. Nachts hat er offenbar Zeit und Enthusiasmus für die Erstellung eines ausführlichen Free-Floating Car Sharing Report. Mit seiner freundlichen Genehmigung dürfen wir das 28 Seiten umfassende Dokument veröffentlichen.

Im vergangenen Jahr war der Carsharing-Markt ordentlich in Bewegung – speziell wenn man auf Nordamerika, Europa und Russland schaut. Share Now zog sich zuletzt aus Nordamerika und einigen europäischen Städten zurück. Maven von General Motors hat ebenfalls in einigen Städten in den USA den Service wieder eingestellt. In Russland scheint der Markt dagegen gerade Fahrt aufzunehmen. Gleichzeitig kündigte WeShare von VW und Škoda an, mit einer großen Flotte in Europa zu expandieren.

Augustin Friedel greift in seinem Report die aktuellen Trends und möglichen zukünftigen Entwicklungen im Free Floating Carsharing auf. Dabei greift er auch die Themen Elektrifizierung (z.B. VW WeShare), multimodale Flotten (z.B. Poppy in Brüssel und Antwerpen) oder auch Preissysteme (z.B. bei Sixt) auf. Darüber hinaus richtet Augustin Friedel auch den Blick auf den Carsharing-Boom in Russland und Anpassungen bei den deutschen Anbietern Share Now und Miles.

Ein Ausblick auf zukünftige Szenarios fehlen ebenfalls nicht. Friedel steigt tief ein und sieht zu erwartendes Wachstum im Bereich Mobility as a Service. Mit dem niederländischen Angebot „Lev“ liefert der Mobility Experte auch gleich noch frisches Wissen über neue Ansätze im Carsharing. „Lev“ ist ein Projekt des glabolen Peer-to-Peer-Carsharers Getaround, der u.a. in Deutschland Drivy übernommen hat. Für das niederländische Projekt in Rotterdam werden über „Lev“ kleine vierrädrige Fahrzeuge mit Platz für nur zwei Passagiere angeboten.

Dabei lässt der Autor auch Fakten und Zahlen über App-Bewertungen, Flottendichte oder Flottengröße pro Betreiber sprechen. Überraschte zeigte sich Friedel von der Leistung russischer Anbieter. Russland ist demnach innerhalb von zwei, drei Jahren zum Top-Carsharing-Markt aufgestiegen.

Ein Fazit sei hier bereits angemerkt: Carsharing-Anbieter folgen laut Friedel durchaus unterschiedlichen Ansätzen auf der Softwareseite. Da findet sich alles – von Inhouse-Lösungen bis zu vollständigen White-Label-Lösungen ist alles dabei. So entwickeln die Anbieter Share Now oder CityBee die Software zum großen Teil selbst. Anbieter wie Miles Mobility oder Poppy setzen wiederum eher auf Third-Party-Lösungen wenn es um das Backend geht.

Hier gibt es den kompletten Report als PDF zum Download >>

Autor: jst

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