22.12.2019 - 19:22

Der e.GO Mover wird auf der CES zum Demonstrator

Die Firmen Cerenc und Saint-Gobain Sekurit haben den e.GO Mover für die CES mit verschiedenen Technologien ausgestattet, die eine audiovisuelle Interaktion mit Passagieren, Fußgängern und dem Shuttle-Pod ermöglichen soll.
Die Cerence Inc. will auf der CES im e.GO Mover, dem autonomen, elektrischen und geteilten Shuttle-Pod aus Aachen, aufzeigen, wie die Spracherkennung und das natürliche Sprachverständnis und die Sprachausgabe in Kombination mit der Verbesserung des Sprachsignals und der transparenten Bildschirmtechnologie von Saint-Gobain Sekurit dies ermöglichen Menschen mit dem e.GO Mover interagieren können.

Für diesen Showcase werden die Unternehmen eine Lösung präsentieren, die es Personen außerhalb des Fahrzeugs ermöglicht, über die Spracherkennung und die Glasoberfläche mit dem Fahrzeug zu interagieren.  Für diese Anwendung haben Cerence und Saint-Gobain Sekurit ihre Technologien in einen e.GO Mover implementiert.

Mit der mehrsprachigen automatischen Spracherkennung (ASR) und dem Natural Language Understanding (NLU) können sich Passagiere und Personen außerhalb des Fahrzeugs in ihrer Muttersprache unterhalten. Der Bus kann automatisch erkennen, welche Sprache gesprochen wird, was für eine Situation relevant sein kann, in der mehrere Fahrgäste mehrere Sprachen sprechen könnten.

Text-to-Speech (TTS) und die Ausgabe in natürlicher Sprache ermöglichen es dem Bus, mit Fahrgästen und Personen außerhalb des Fahrzeugs über flüssige, menschenähnliche Sprache und eine Vielzahl von Sprach- und Sprachoptionen zu kommunizieren, um ein wirklich lokalisiertes Erlebnis zu ermöglichen. Darüber hinaus ermöglicht emotionales TTS eine Änderung des Sprechstils basierend auf Inhalten und Umständen. Zum Beispiel können wichtige Warnungen für die Passagiere mit einem dringlicheren Ton kommuniziert und Verspätungen mit einer entschuldigenden Stimme angekündigt werden.

Speech Signal Enhancement (SSE) entfernt Rauschen von Mikrofoneingängen und aktiviert unterschiedliche Sprechzonen, sodass nur die Sprache eines Sprechers erfasst wird – wichtig für die gesamte Fahrzeugumgebung und für die Interaktion mit dem Bus von außen.

Die transparente Bildschirmtechnologie ermöglicht die Projektion von Informationen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Fahrzeugs. Zu den Anwendungen gehören ein Concierge- oder Fahrerassistenz-Avatar, der sich hinter dem Fahrersitz befindet. Übersichtsinformationen zur Fahrt, die an Schlüsselpositionen im gesamten Fahrzeug angezeigt werden; Möglichkeiten zur persönlichen Interaktion in der Nähe jedes Sitzplatzes; und externe Projektion, um diejenigen außerhalb des Fahrzeugs Informationen wie seine Route zu zeigen. Dabei wird die Sicht nach außen nicht beeinträchtigt, da die Passagiere immer noch durch die projizierten Bilder sehen können.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der e.GO Digital GmbH

Autor: jst

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22.12.2019 19:05