03.06.2021 - 08:12

Conti und Telekom wollen alle VerkehrsteilnehmerInnen vernetzen

Continental und Deutsche Telekom entwickeln eine vernetzte Kollisionswarnung, die vor Unfällen zwischen vernetzten Fahrzeugen, RadfahrerInnen und FußgängerInnen warnen soll.

So berechnet die Lösung etwa den eingeschlagenen Weg eines Autos und eines Zweirades wie Fahrrad, Pedelec oder Scooter. Kreuzen sich diese wahrscheinlich zum gleichen Zeitpunkt, warnt das System per Mobilfunk die beiden VerkehrsteilnehmerInnen in Echtzeit. Die ersten Tests im Straßenverkehr waren – nach Angaben von Conti – erfolgreich.

Die Kollisionswarnung basiert demnach auf Satellitenortung (GPS), Beschleunigungssensoren, Mobilfunk und Cloud Computing. Das Auto übermittelt seine Position und Beschleunigungswerte per Mobilfunk in die Cloud. RadfahrerInnen senden diese Informationen via Smartphone oder vernetztem Fahrradcomputer ebenfalls in die Cloud. Sie berechnet die Wege für die nächsten fünf Sekunden und sendet bei drohender Kollision eine Warnung an das Auto und auf das Endgerät der RadlerInnen. Damit diese Information möglichst schnell beide Verkehrsteilnehmer erreicht, kommt immer der Cloud-Rechner im Mobilfunknetz zum Einsatz, der am dichtesten am Ort der möglichen Kollision liegt. TechnikerInnen sprechen von Multi-Access Edge Computing.

Die Partner entwickeln die Kollisionswarnung für den internationalen Einsatz im Alltag weiter und stellen die Ergebnisse zum ITS World Congress in Hamburg vor. Die Kollisionswarnung entsteht im Projekt Reallabor Hamburg und wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Autor: jst

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03.06.2021 08:51