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09. Jan 2019

Fraunhofer-Studie: „Urbane Logistik der Zukunft: e-mobil und autonom?“


Wie könnte der urbane Wirtschaftsverkehr in Zukunft aussehen? Welche Heraus- und Anforderungen entstehen daraus jeweils für Städte? Dies waren die Fragen mit denen sich das Fraunhofer IAO in Kooperation mit der Hochschule Heilbronn beschäftigte, um zukunftsweisende Konzepte für urbane Logistik anhand der Beispielstädte Leipzig, Mannheim und München zu erarbeiten. (mehr …)

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PEOPLE

06. Sep 2018

Bernhard Mattes


„Allein in den nächsten drei Jahren investiert die deutsche Automobilindustrie 40 Milliarden Euro in die Elektromobilität, weitere 18 Milliarden Euro gehen in die Digitalisierung. Das sind erhebliche Vorleistungen, aber die Perspektive ist gut.“

Bernhard Mattes, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), ist sich sicher, dass die Automobilindustrie eine Wachstumsbranche bleibt. Die Herausforderungen, vor denen die deutsche Autoindustrie steht, böten auch große Chancen.
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STARTUP MONITOR

10. Apr 2018

Bernhard Mattes


Bernhard--Mattes_150x150px„Um die digitalen Potenziale auf der Straße nutzen zu können, ist eine flächendeckende und dynamische Mobilfunknetzabdeckung entlang aller Verkehrswege nötig. Zudem ist ein kluger politischer Rahmen erforderlich, der Rechtssicherheit gewährleistet“

Laut VDA-Präsident Bernhard Mattes ist Deutschland in Sachen vernetztes und automatisiertes Fahren Patentweltmeister. Mittels moderner Vernetzungstechnologien ließe sich der Straßenverkehr hierzulande sicherer, effizienter und komfortabler gestalten. Doch dazu müssen die Rahmenbedingungen stimmen.
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02. Nov 2017

Coder – die neuen HeldInnen?


Foto: fotolia.com / © REDPIXEL

„Wir haben hier eine No-Hero-Kultur“, im Mai 2017 erzählte mir Stefan Gotthardt, Ambassador des Digital:Lab Berlin der Volkswagen AG, im intellicar-Podcast von seiner Mission, gute und auch zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Volkswagen-Konzern zu finden. Gleichzeitig berichtete Gotthardt darüber, wie das Personal des Konzerns im Digital:Lab neuen Input im Bereich Softwareentwicklung bekommen soll.

Was man bereits vor einem halben Jahr heraushören konnte, bestätigte sich für mich, als ich mich in den letzten Wochen in der Branche umhörte. Meine These war steil und simpel: Der Job als Softwareentwickler wird zum Kernthema der Automobilbranche.

Digitalisierung bringt noch mehr neue Jobs

Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer Technik und Umwelt beim Verband der Automobilindustrie (VDA), bestätigte den ersten Eindruck: „Die moderne Informationstechnologie im Auto spielt eine immer wichtigere Rolle. Künftig sind die Fahrzeuge online sowie mit ihrer Umgebung und anderen Autos vernetzt. Durch die Zunahme an intelligenten Fahrzeugen werden IT- und Software-Spezialisten sowie Informatiker und Elektronikingenieure in der Automobilindustrie zukünftig immer wichtiger, etwa bei der Integration von Fahrerassistenzsystemen ins Fahrzeug.“

Schaut man kurz in die großen Jobbörsen Monster, Stepstone und Indeed, so findet man gleich mehrere hundert bis weit über 1.000 Jobangebote für Softwareentwicklerinnen und -entwickler nur in der Automobilindustrie. Beim Querlesen ergibt sich ein breites Bild der anbietenden Unternehmen, so wie es auch VDA-Mann Damasky zeichnet: „Auch die Zulieferer suchen entsprechend qualifizierten Nachwuchs. Denn für sie ergeben sich vielseitige Chancen aus der Digitalisierung. Die Daten, die ein Auto generiert, entstehen in Steuergeräten der Zulieferer. Hier ist zukünftig vieles denkbar, was heute noch schwer vorstellbar ist.“

Startups & Zulieferer & OEMs buhlen um die gleichen Leute

Während der VDA die Draufsicht hat, sieht ein Gründer das aus seiner eigenen Perspektive. Lukas Weber ist einer der Gründer und gleichzeitig Chief Technology Officer (CTO) des Berliner Startups Vimcar. Das junge Unternehmen wächst und gedeiht in der Hauptstadt. Weber sucht aktuell Python-Backend-Entwicker: „Oder ganz einfach erfahrene Entwickler, die auch Python machen. Wir hosten bei Amazon Web Services (AWS), wer sich also mit den AWS Building Blocks auskennt, der ist auch sehr willkommen. Im Bereich UI/UX Design und Entwicklung suchen wir ebenfalls Entwickler, die mit viel Liebe zum Detail richtig gute javascript-react.js basierte User Interfaces umsetzen können und wollen.“

Vimcar entwickelt und betreibt u.a. einen Service für digitale Fahrtenbücher. Etwa ein gutes Drittel der Company sind reine Entwickler und/oder ‚Devops‘. Nimmt man die Kolleginnen und Kollegen aus dem Product Development und Product Management noch dazu, ist das tatsächlich bereits gut die Hälfte der Belegschaft.

Während Vimcar als erfolgreich finanziertes Startup direkt mit einem Softwareprodukt in den Mobilitätsmarkt eingestiegen ist und Entwicklerinnen und Entwickler sucht, zeigt eine Anfrage bei der Pressestelle der Daimler AG ebenfalls kein anderes Bild. „Bei Daimler suchen wir weltweit Expertinnen und Experten für Künstliche Intelligenz. Bei der Entwicklung der Mobilität der Zukunft mit Themen wie autonomes Fahren, Elektro, Vernetzung, Car-Sharing werden noch mehr unserer Ingenieure künftig an diesen Themen und an den Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Fachgebieten und Projekten arbeiten. Das fordert sowohl fachliches Know-how und Flexibilität als auch interdisziplinäres Denken und Handeln“, fasst Benjamin Oberkersch zusammen. Er ist Pressesprecher für die Themen Connected Car, Infotainment und IT bei dem Stuttgarter Konzern. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Autobauer inzwischen noch viel weiter denkt. Oberkersch unterstreicht das: „Wichtige Disziplinen sind neben Künstlicher Intelligenz auch Software-Entwicklung, Virtual Reality oder Kybernetik.“

Wo geht es hin?

Doch was erwartet man von den neuen Mobility-Arbeiterinnen und Arbeitern? Worauf lässt man sich ein, wenn man beispielsweise in einem Startup der Branche arbeiten will? „Vimcar bietet, wie viele Startups, großartige Gestaltungsmöglichkeiten für Coder, die sie sich selber und ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen können. Der große Gestaltungsspielraum geht aber auch einher mit einem hohen Mass an Eigenverantwortung, das wir im Gegenzug dafür erwarten und einfordern. Das ist nicht immer unbedingt jedermanns Sache“, weiß Lukas Weber.

Der Vimcar-Gründer zeigt auch einen Bereich auf, in dem sein Management-Tool für Dienstfahrzeuge ebenfalls stark auf Developer setzt: „Technical pre Sales ist schon ein Bereich in dem wir auch Coder einsetzen. Das ist: Lösungsentwürfe zusammen mit Kunden erarbeiten, die eine wie auch immer geartete Integration mit den Vimcar Services anstreben.“ Hieß es früher Customizing für Kunden, braucht es heute also auch schon Anpassungen für Kunden im Bereich der digitalen Dienstleistungen.

Während überall im Land Gründerinnen und Gründer vorwiegend auf digitale Geschäftsmodelle setzen und damit auch OEMs und Zulieferern Konkurrenz machen, wollen Autobauer zu Mobilitätsdienstleistern werden oder steigen Zulieferer ins Endkundengeschäft mit Mobilitätsservices ein, wie Bosch mit seinem Rollersharing (Coup) in Berlin und Paris. Allen gemeinsam ist die Suche nach Personal, daß neue Software-Skills mitbringen muss. VDA-Geschäftsführer Damasky sieht einen wichtigen Pacemaker dafür in der Ausbildung: „Hier werden sicherlich auch Lehranstalten und Universitäten reagieren müssen, um die Disziplinen des Ingenieurwesens und der Informatik künftig mehr miteinander zu verschmelzen.“

Autor: Jens Stoewhase

berlin-partnerDieser Artikel erscheint mit freundlicher Unterstützung von Berlin Partner. Haben Sie Fragen zur Ansiedlung Ihrer Aktivitäten am innovativen Wirtschaftsstandort Berlin, dann wenden Sie sich gern an die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zahlreiche Fachexperten bilden mit maßgeschneiderten Services und einer exzellenten Vernetzung zur Wissenschaft ein optimales Angebot, um Innovations-, Ansiedlungs-, Expansions- und Standortsicherungsprojekte zum Erfolg zu führen.

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STARTUP MONITOR

24. Okt 2017

Fachkonferenz AutoDigital mit u.a. Ola Källenius


17-10_wkkonferenz_300x150_4Fachkonferenz AutoDigital mit u.a. Ola Källenius, Vorstandsmitglied 
der Daimler AG, Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Vorsitzender der Ethik-Kommission 
zum automatisierten Fahren sowie Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer des VDA
auf dem Podium! Freuen Sie sich auf eine spannende Konferenz. Abonnenten des 
intellicar-Newsletters erhalten unter ADINT2017 25% Rabatt auf den Ticketpreis. autodigital.wkkonferenz.de >>

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NEWS & MARKETS

08. Jun 2017

Datenschutz dank neutralem Server


Auf einem Berliner Symposium zum Datenschutz im vernetzten Verkehr wurde u.a. das Nevada-Konzept des deutschen Herstellerverbandes VDA diskutiert, welches BMW als erster Hersteller umsetzt. Dabei sollen jegliche Daten eines Autos zunächst auf einem neutralen Server landen. Dadurch sollen Kunden z.B. gezielt einzelne Datengruppen freigeben können oder nur bestimmten Dienstleistern Zugang ermöglichen.
car-it.com >>, vda.de >> (Positionspapier VDA)

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NEWS & MARKETS

09. Mrz 2017

VDA und BVDS legen gemeinsames Positionspapier zur neuen Mobilitat vor


Mit dem Positionspapier „Deutschland als Cluster für die Mobilität von morgen“ (PDF zum Download) haben die Lobby-Verbände der deutschen Startups und der Automobilindustrie ihre gemeinsamen Thesen und Forderungen zur Mobilität der Zukunft formuliert. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) sehen als Hintergrund den tiefgreifenden Wandel der individuellen Mobilität und die neue Mobilitätsvielfalt. Beide Seiten vertiefen die Zusammenarbeit zwischen jungen Unternehmen und der Industrie. So soll Deutschland auch in Zukunft weltweiter Innovationsführer für Mobilität sein können. Die Politik, so die beiden Verbände, stehe ebenfalls vor der Herausforderung, den Mobilitätswandel mitzugestalten und Innovationen „Made in Germany“ zu ermöglichen. (mehr …)

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NEWS & MARKETS

27. Okt 2016

Wissmann leitet künftig Weltautomobilverband


Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, ist nun einstimmig auch an die Spitze des OICA gewählt worden. In den zwei Jahren Amtszeit will er sich u.a. auf die weltweite Verbreitung des vernetzten und automatisierten Fahrens konzentrieren.
automobil-produktion.de >>

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NEWS & MARKETS

07. Sep 2016

IAA Nutzfahrzeuge – Es geht voran


Am 22. September startet die IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Neben einem ausführlichen Programm rund um die großen, klassischen Themen der Messe werden in Hannover auch zahlreiche Veranstaltungen rund um die neue, die digitale Welt geboten. Wir haben einige Highlights für Sie zusammengestellt. (mehr …)

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STARTUP MONITOR

23. Aug 2016

Fünf Fragen an Dr. Tom Kirschbaum von allygator


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Die Macher hinter der Door2Door GmbH sind das, was man gepflegt Vollblut-Start-upler nennen kann. Die Gründer Dr. Tom Kirschbaum und Maxim Nohroudi sind mit ihren Ideen zur Mobilität der Zukunft immer wieder vorn dabei und gleichzeitig engagieren sie sich in Gremien, um die Start-up-Kultur in Deutschland voranzutreiben. Die neueste, eigene Gründung ist der Shuttle-Service allygator. Tom Kirschbaum hat intellicar-Macher Jens Stoewhase fünf Fragen zu allygator und der neuen Mobilität in Deutschland beantwortet.
(mehr …)

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