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04.Dezember 2018

Trendstudie: Car Sharing & Sharing Economy


Trendstudie: Car Sharing & Sharing Economy

Quelle: Nordlight Research

Das Marktforschungsinstitut Nordlight Research befragte für die aktuelle Ausgabe des „Trendmonitor Deutschland“ 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren ausführlich zum Thema Carsharing und zur Ökonomie des Teilens. Hierbei offenbarten sich große Potenziale für smarte Mobilitätsangebote.

So kann sich beispielsweise gut jeder vierte Befragte vorstellen, künftig auf das eigene Auto zu verzichten und stattdessen Carsharing-Angebote zu nutzen – besonders die jüngeren Autofahrer (50 %) und Großstädter (36 %). Der Rest hält Carsharing für bestimmte Zwecke (Fahrten zum Flughafen oder größere Transporte) für nützlich und attraktiv, hält jedoch am privaten Autobesitz fest.

Carsharing-Systeme: Abholstation vs. Freefloating

  • 54 Prozent der Befragten entscheidet sich für das klassische Car-Rental-Modell.
  • 34 Prozent haben keine Vorlieben.
  • 12 Prozent bevorzugen mobiles Carsharing

Die bisherigen Erfahrungen mit Carsharing beurteilen die Nutzer überwiegend positiv.

Markenbekanntheit

Am bekanntesten sind den Befragten:

  • Car2Go (36 %)
  • DriveNow (20 %)
  • Flinkster (15 %)
  • Unternehmensverbund Stadtmobil (13 %)

„Der Carsharing-Markt bietet hierzulande noch viele Entwicklungspotenziale“, sagt Thomas Donath, Geschäftsführer beim Marktforschungsinstitut Nordlight Research. „Dabei gilt es, verschiedene Mobilitätsservices zu attraktiven Gesamtpaketen zu verknüpfen und die Anforderungen heterogener Zielgruppen und Einsatzfelder zu berücksichtigen.“

Am bekanntesten bei den klassischen Vermietungsmarken, die auch Mobilitätsservices anbieten sind:

  • Sixt (83%)
  • Europcar (79%)
  • Hertz (73%)
  • Avis (67%)

Dem Prinzip „Teilen und Mieten statt Kaufen und Besitzen“ steht gut die Hälfte der Bundesbürger aufgeschlossen gegenüber. Großes Interesse an diesem Prinzip herrscht in den Bereichen, Car- und Bikesharing, dem zeitweiligen Vermieten der eigenen Wohnung und dem Leihen von Haushaltsmaschinen, Gartengeräten und Sportausrüstung. Foodsharing und das Mieten größerer Möbel stößt hingegen auf geringes Interesse.

Dies könnte daran liegen, dass einige Sharing-Angebote erst wenig entwickelt, noch zu wenig bekannt oder für die Verbraucher noch nicht ausreichend attraktiv und nutzerfreundlich aufgestellt sind. Generell zeigt sich jedoch die Gruppe der unter 30-Jährigen diesen Systemen am aufgeschlossensten.

Die komplette Studie (kostenpflichtig) gibt es hier >>

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Nordlight Research

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