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08.April 2019

Studie: „Trends in der Automobilzuliefererindustrie – Wo liegen 2019 die größten Herausforderungen?“


Wie sieht die Automobilzulieferer-Branche die großen Trends wie Elektrifizierung, Digitalisierung und Autonomes Fahren? Laut der aktuellen Befragung von Simon & Kucher sehen die Unternehmen dies eher als Chance.

57 Prozent der befragten Industrievertreter erwarten beispielsweise, dass die Tendenz zu alternativen Energieträgern eine eine positive Auswirkung auf ihr eigenes Unternehmen hat. Spürbar verbessert hat sich in diesem Zusammenhang auch die Einstellung zum autonomen Fahren. Sahen dies 2017 35 Prozent als Chance, so sind es jetzt 41 Prozent.

In Sachen Digitalisierung empfinden 36 Prozent (im Vergleich 2017: 37 Prozent) der Zulieferer den steigenden Softwareanteil von Zuliefererprodukten als direkte Chance. Hingegen empfinden sie die Digitalisierung mit aktuelle 16 Prozent (2017: 26 Prozent) aber auch weniger als Risiko.

„Das zeigt: Die digitale Transformation ist in den Unternehmen angekommen, der erste Schrecken vor dem Unbekannten hat sich gelegt“, erklärt Dr. Rainer Meckes, Executive Vice President bei Simon-Kucher. „Aber wie genau sie zum künftigen Erfolg beitragen kann, ist vielen Unternehmen weiterhin unklar. Hier herrscht noch viel Beratungsbedarf.“

Allerdings sehen die Zulieferer in dem Eintritt neuer Wettbewerber (45 Prozent), kürzeren Entwicklungs- und Lebenszyklen/verkürzten Reaktionszeiten bei den OEMs (41 Prozent) sowie den Trends zur „Sharing Economy“ (39 Prozent) eine potentielle Gefahr für ihr eigenes Unternehmen.

In der Kurzstudie „Trends in der Automobilzuliefererindustrie – Wo liegen 2019 die größten Herausforderungen?“ führte Simon-Kucher eine Online-Befragung unter 44 Branchenvertretern durch. Die Ergebnisse wurden auf dem Simon-Kucher Automobilzulieferer Strategy Forum unter dem Titel „Innovation Meets Profit“ Anfang April in Frankfurt vorgestellt und diskutiert.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Simon-Kucher & Partners

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