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06.Mai 2019

Bosch ConnectedWorld zeigt Vernetzung in allen Bereichen


Bosch ConnectedWorld zeigt Vernetzung in allen Bereichen

Quelle: Bosch

Auf der diesjährigen Bosch ConnectedWorld (15. und 16. Mai) in Berlin zeigt Bosch, wie das Internet der Dinge und die damit resultierende Vernetzung den Alltag nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer und effizienter gestaltet. Hierzu gehören u.a. auch die integrierte Lade- und Navigationslösung Convenience Charging.

Diese bietet Fahrern von Elektrofahrzeugeneine genaue Reichweitenprognose, Routenplanung entlang erforderlicher Ladestopps und ein einfaches Laden und Bezahlen. Damit der Fahrer die Zeit beim Laden sinnvoll nutzen kann, ist in die Routenplanung eine Reservierungs-Plattform mit neuen standortbezogenen Diensten integriert. Im Service schlägt – auch in einer fremden Stadt – durch einmal hinterlegte Vorlieben durch den Nutzer passende Gaststätten oder Cafés vor.

Bosch ConnectedWorld zeigt Vernetzung in allen Bereichen

Quelle: Bosch

In Zusammenarbeit mit dem Full-Service-Dienstleister Chargery sind auch mobile Ladeservices in dem Convenience Charging eingebunden, so dass das Elektrofahrzeug auch ohne Ladesäule in der Nähe mit Strom durch ein Lastenfahrrad geladen werden kann.

Damit die Software im Fahrzeug immer auf den neuesten Stand ist, wird sie über die Bosch IoT-Suite drahtlose (Over-the-Air) aktualisiert. Moderne Verschlüsselungstechnologien des Automotive Security Anbieters ESCRYPT, eine 100-prozentige Bosch-Tochter, vereinen Manufacturing IT-Security, Embedded IT-Security und Enterprise IT-Security, um die Sicherheit der Systeme über die komplette Wertschöpfungskette (von der automobilen Fertigung, über das vernetzte Fahrzeug sowie bis hin zu angebundenen Backend-Systemen und Mobilitätsdiensten) hinweg gewährleisten zu können.

Die intelligente Vernetzungseinheit Connectivity Control Unit für die V2X-Kommunikation beherrscht alle WLAN- und Mobilfunk-basierten Übertragungstechnologien, so dass die Fahrzeuge sowohl länder- als auch herstellerübergreifend miteinander und mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren können. Hierzu kooperiert Bosch mit dem portugiesischen Start-up Veniam (wir berichteten >>), dessen Software bei dem komplexen Management der Datenverbindungen hilft und je nach Bedarf die besten Übertragungstechnologien sucht.

Diese Lösung kommt auch der eCall-Nachrüstlösung Vivatar drive zu Gute. Fahrzeuge, in denen das eCall-Notrufsystem nicht fest verbaut ist, können über eine App und dem zugehörigen Vivatar drive Stecker künftig den Bosch Notruf-Assistent nutzen. Hierzu sind lediglich ein Zigarettenanzünder und ein Smartphone notwendig.

Weitere Vernetzungslösungen von Bosch im Kurzüberblick:

  • Mithilfe von Augmented Reality mit Microsoft HoloLens 2 können Mitarbeiter von Werkstätten für komplexe Reparaturarbeiten beispielsweise an Hochvoltsystemen geschult werden.
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Quelle: Bosch

  • Ein flexibles Immissions-Messsystem in einer kompakten Box lässt sich im gesamten Stadtgebiet einsetzen. Es misst Partikel (Feinstaub) und Stickstoffdioxid sowie Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit in Echtzeit und hilft, durch seinen flexiblen Einsatz den Zusammenhang zwischen verschiedenen Emissionsquellen und Umwelt noch besser zu verstehen.
Bosch ConnectedWorld zeigt Vernetzung in allen Bereichen

Quelle: Bosch

  • Im Bereich Haushalt vernetzt Bosch alle elektrischen Geräte über die Home Connect App, so dass die Nutzer einen ständigen Überblick über alle relevanten Funktionen haben und zahlreiche Services für ihre Geräte nutzen können.
  • Für den Einsatz in der Logistik entwickelte Bosch das autonome Transportsystem ActiveShuttle, das Lasten von bis zu 260 kg vollautomatisiert befördern kann. Zudem präsentiert Bosch Neuerungen im Bereich 3D-Druck, autonome Roboter, eine Cloud-Lösung zur Überwachung von Aufzügen, eine Smart-Spraying-Technologie für intelligente Unkrautregulierung in der Landwirtschaft sowie Deepfield Connect zur Überwachung von Milchtanks.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Bosch

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