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08.Mai 2019

Bitkom-Umfrage zur Zulassung von E-Scootern


Bitkom-Umfrage zur Zulassung von E-Scootern

Quelle: Bitkom Research

Während in vielen ausländischen Großstädten E-Scooter bereits zum Stadtbild gehören, entscheidet in Deutschland der Bundesrat am 17. Mai über ihre Verkehrszulassung auf öffentlichen Straßen. Die Experten von Bitkom führten in diesem Zusammenhang eine repräsentative Umfrage unter 1.004 Bundesbürgern ab 16 Jahren durch, um zu erfahren, was die Bevölkerung von E-Scootern hält.

Die Hälfte der Befragten sind der Ansicht, dass die Scooter eine wichtiger Beitrag zum Umweltschutz wären. Zwei Drittel der Befragten zwischen 16 und 64 Jahren sind auch der Meinung, dass sie eine gute Ergänzung zu bestehenden öffentlichen Nahverkehrsangeboten wie Bus, Straßenbahn oder U-Bahn wären. Ähnlich viele (62 Prozent) fordern daher eine schnelle Straßenzulassung für diese Gefährte. 52 Prozent dieser Altersgruppe würden die E-Scooter gerne für Wege zur Arbeit, zur Schule oder in die Hochschule nutzen.

Doch während die Altersgruppe zwischen 16 und 64 Jahren überwiegend positiv über die Zulassung der E-Scooter denkt, sehen die Senioren ab 65 Jahren vor allem die Gefahren und plädieren mehrheitlich für ein Roller-Verbot. So halten beispielsweise nur 29 Prozent der Senioren die Scooter für eine sinnvolle Ergänzung zum ÖPNV. 68 Prozent fordern ein generelles Verbot, da die E-Scooter zu gefährlich seien.

„An E-Scootern scheiden sich in Deutschland die Geister. Selten hat eine neue Technologie gleichzeitig so starken Zuspruch und so starke Ablehnung erfahren wie Elektro-Roller“, kommentiert Bitkom-Präsident Achim Berg die Untersuchung. „Wir brauchen alternative Formen der Mobilität in unseren Städten. E-Scooter können eine ideale Ergänzung zu Bus und Bahn für die letzten Kilometer zum Ziel sein und damit den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver machen. Die Bundesregierung hat die Weichen für den Einsatz von E-Rollern geschaffen. Die Zulassung muss jetzt rasch kommen. Dabei muss die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewahrt bleiben – andere Länder haben gezeigt, dass das geht und wie es geht.“

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Bitkom

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