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13.Juni 2018

Fernbusreisen in Deutschland – Forschungsbericht des Umweltbundesamtes veröffentlicht


2013 wurde der Markt für Fernbusreisen liberalisiert. In dieser Woche stellte das Umweltbundesamt eine Bestandsaufnahme zu Treibhausgasen, Luftschadstoffen und zur Verkehrsentwicklung für Fernbusreisen in Deutschland vor. Schon weil mit Flixbus ein deutsches Startup in Europa zu einem der Marktführer avancierte, ist das Hintergrundpapier zum Forschungsbericht des Umweltbundesamtes spannend.

Grundsätzliches Fazit des Berichtes: Aufgrund der hohen Passagierzahlen sind Bahn und Fernbus natürlich ökologischer als Auto und Flugzeug unterwegs. „Der umwelt- und verkehrspolitische Rahmen in Deutschland sollte dahingehend weiterentwickelt werden, dass der Fernbus den Umweltverbund stärkt und die Vorteile von Bussen und Bahnen optimal genutzt werden können, um einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland zu leisten. Fernbus und Fernbahn leisten im Gegensatz zu Pkw und Flugzeug beide einen wichtigen Beitrag für eine umweltgerechte Mobilität“, heißt in einem dazu veröffentlichten Beitrag des Umweltbundesamtes. In Sachen Treibhausgase sieht man in der Zukunft einen deutlichen Pluspunkt bei der Bahn. Da mit steigendem Anteil an Ökostrom die Bahn perspektivisch treibhausgasneutral unterwegs sein kann. Das ist ein Argument, das für Fernbusse mit Verbrennungsmotoren schwierig zu entkräften ist. In Bezug auf Flixbus ist da bereits Bewegung in Richtung elektrischer Antriebe. So testet das Unternehmen bereits in Frankreich eine E-Bus-Linie zwischen Paris und Amiens und plant für Deutschland weitere Tests.

Den Download-Link zum Hintergrundpapier „Fernbusreisen in Deutschland – Eine Bestandsaufnahme zu Treibhausgasen, Luftschadstoffen und zur Verkehrsentwicklung“ des Umweltbundesamtes finden Sie hier >>

Editor: Jens Stoewhase

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