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24.September 2018

Volkswagen-Qualifizierungsprogramm „Fakultät 73“


Volkswagen-Qualifizierungsprogramm "Fakultät 73"

© Volkswagen AG

Mit dem Qualifizierungsprogramm „Fakultät 73“, das von der Volkswagen Group Academy entwickelt wurde, will Volkswagen künftig Software-EntwicklerInnen selbst qualifizieren. Bereits im Frühjahr 2019 soll der erste Jahrgang starten. Die Bewerbungs- und Auswahlphase beginnt schon im Oktober diesen Jahres.

Das Programm richtet sich an Ausgebildete mit IT-Grundkenntnissen sowie an interne und externe Bewerbe mit passender Erstqualifikation, wobei ein Studienabschluss nicht vorausgesetzt wird. Interne TeilnehmerInnen werden für die Qualifizierung von ihrer jetzigen Tätigkeit freigestellt. Das mögliche Beschäftigungsverhältnis für externe BewerberInnen wird noch im Detail abgestimmt.

Personalvorstand Kilian sagte: „Die Wirtschaft benötigt in den nächsten Jahren mehr Software-Entwickler als der Arbeitsmarkt und die Ausbildungseinrichtungen bieten. Mit unserem Qualifizierungsprogramm ‚Fakultät 73‘ leisten wir einen wirksamen Beitrag dazu, diese Lücke zu schließen. Bereits im Frühjahr werden wir zunächst 100 Teilnehmer an den Start bringen, und nach zwei Jahren intensiver Ausbildung wollen wir Anfang 2021 die erfolgreichen Absolventen des ersten Jahrgangs fest einstellen.“

Die TeilnehmerInnen erhalten während der zweijährigen Qualifizierung eine Software-Ausbildung mit intensiven Programmierschulungen an der AutoUni in Wolfsburg, die durch eine Zusammenarbeit mit ausgewählten Hochschulen und privaten Bildungsanbietern ergänzt wird. Bei der AutoUni liegt die Projektleitung zur Fakultät 73. Zudem sind intern die Weiterbildung der Volkswagen Group Academy, das Personalressort, die Konzern-IT und andere Fachbereiche beteiligt.

Bundesarbeitsminister Heil betonte: „Digitalisierung bedeutet nicht nur Investition in digitale Technologien und Maschinen. Digitalisierung bedeutet auch Investition in Menschen und ihre Kompetenzen. Mein Ziel ist, dass aus technologischem Fortschritt auch sozialer Fortschritt wird. Das geht nur, wenn die Menschen in diesen Zeiten des rasanten Wandels rechtzeitig qualifiziert werden — darum bin ich froh, dass ich am Mittwoch das Qualifizierungschancengesetz ins Kabinett einbringen konnte. Volkswagen geht hier mit gutem Beispiel voran und nimmt mit seinem Programm ‚Fakultät 73‘ zugleich unternehmerische und gesellschaftliche Verantwortung wahr.“

Volkswagen-Qualifizierungsprogramm "Fakultät 73"

© Volkswagen AG

Die Ausbildungsinhalte orientieren sich an den Bedarf der späteren Einsatzbereiche. Dabei durchläuft jede/r TeilnehmerIn während der Qualifizierung eine bis zu einem Jahr dauernde Grundausbildung. Je nach persönlichem Wissensstand kann diese Zeit verkürzt werden. Anschließend folgt ein Jahr mit vertiefter praxisnaher Programmierung. Damit verlagert die AutoUni ihren Schwerpunkt auf die Qualifizierung von Software- und IT-Experten, deren Ziel ein IHK-Abschluss eines geprüften IT-Entwicklers (Certified IT System Manager) und die Übernahme von Volkswagen in ein festes Arbeitsverhältnis ist. Die ersten TeilnehmerInnen sollen Anfang 2021 das Programm erfolgreich absolviert haben.

Die TeilnehmerInnen erhalten von Volkswagen ein Entgelt wie Volkswagen Auszubildenden, die ein duales Studium absolvieren. Der Konzern erhofft sich davon passgenau ausgebildete Softwareentwickler und verleiht durch dieses Qualifizierungsprogramm seiner strategischen Entwicklung hin zum Mobilitätsanbieter Nachdruck.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Volkswagen

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