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07.August 2018

Studie: Automatisierung, Outsourcing und Digital-Know-how beeinflussen Mitarbeiterstruktur


Studie: Automatisierung, Outsourcing und Digital-Know-how beeinflussen Mitarbeiterstruktur

Nach einer Oliver Wyman-Analyse betrifft die Digitalisierung bis 2025 jeden zweiten Arbeitnehmer. Es wird damit gerechnet, dass die Autokonzerne in zehn Jahren 30 Prozent weniger Mitarbeiter benötigen.

Mitarbeiter in der Produktion sind bereits seit Jahren an automatisierte Prozesse gewöhnt. Mittelfristig stellt die Digitalisierung von Arbeitsprozessen jedoch alle Konzernchefs und Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. Die Analyse ergab, dass die Mitarbeiter in der Pflicht seien, sich neues Wissen anzueignen und Trainings zu besuchen, um die digitalen Tools effizient zu nutzen.

So sei der Bedarf an neuem Know-How und digitalen Kompetenzen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Aftersales, Finanzdienstleistungen, Support-Funktionen sowie im Vertrieb und Marketing beispielsweise sehr hoch. Man denke hierbei an Prozesse in der Qualitätssicherung, Datenauswertung oder neue Flottenmanagementsysteme, wie die digitalen Services von Mercedes RPO (wir berichteten >>).

Um für diese Zukunft gewapnet zu sein, sei die gesamte Wertschöpfungskette im Personalbereich gefragt. Diese erstreckt sich von einer zielgerichteten Rekrutierung der Talente über geeignete Trainingsprogramme bis hin zu einer nachhaltigen Mitarbeiterbindung.

Romed Kelp, Partner bei Oliver Wyman: „Um die richtigen Talente für sich zu gewinnen, müssen die Autohersteller zunächst die Auswirkungen der unterschiedlichen Trends – vom autonomen Fahren bis hin zu Service-Bots – auf ihr Unternehmen analysieren und daraus die zukünftigen Anforderungen an die Mitarbeiter ableiten.“

Dafür müsse man in den Unternehmen eine Strategie für die Mitarbeiter der Zukunft entwickeln, die neben der aktuellen Bestandsaufnahme auch Prognosen des künftigen Bedarfs enthält.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Oliver Wyman

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