29.12.2019 - 20:48

Softwareentwicklung & Digitalisierung – Volkswagen stellt massiv ein

Der Volkswagen Konzern will seine Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Software-Entwicklung, Elektrifizierung und Connectivity stark ausbauen. Bereits 2020 will man demnach allein in Deutschland rund 2.500 Experten neu einstellen.

Darüber hinaus bildet der Konzern in seiner hauseigenen Fakultät 73 schon Hunderte von Softwareentwicklern selbst aus. In dem zweijährigen Programm sollen im Lauf des Jahres bereits 300 Teilnehmer zu Softwareentwicklern qualifiziert.

Volkswagen will sich, neben der Elektrifizierungsinitiative, zum Komplettanbieter von Hardware, Software und Services entwickeln. Das Unternehmen setzt auf die Vernetzung der Fahrzeuge ebenso wie auf die Modernisierung und Digitalisierung von Unternehmensabläufen. Das große Ziel ist, sich bei Elektromobilität, Vernetzung und Digitalisierung an die Spitze der technologischen Entwicklung zu setzen.

Dabei setzt der Autobauer auch auf eine interne Qualifizierungsoffensive. Die konzerneigene Fakultät 73 bildet ab Frühjahr bereits im zweiten Jahrgang Softwareentwickler aus, im Herbst folgt der dritte Jahrgang. Jeder einzelne umfasst 100 Teilnehmer. Die Bewerberzahlen für diese Qualifizierungsmaßnahme soll die Zahl der freien Plätze regelmäßig um ein Vielfaches, heißt es in einer Pressemeldung des Unternehmens. Zugleich setzt Volkswagen in den Zukunftsfeldern auf den Aufbau von Kompetenzen durch Neueinstellungen. Allein bei den Marken Volkswagen Pkw, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Porsche und MAN in Deutschland summieren sich die Einstellungen in diesen Feldern auf rund 2.500.

Personalvorstand Gunnar Kilian zeigt sich selbstbewusst: „Vor einigen Monaten haben wir mit einer crossmedialen Kampagne stärker als bisher darauf aufmerksam gemacht, dass wir auch für Digitalexperten top-attraktiv sind. Nun spricht sich in der IT-Szene herum: Volkswagen bietet erstklassige Entwicklungsmöglichkeiten. Und bei Volkswagen arbeiten Teams an hochinteressanten Zukunftsthemen, und zwar agil, international und interdisziplinär: Informatiker, Elektroniker, Programmierer, Ingenieure, Netzwerk-Experten, Psychologen, Physiker und Mathematiker. Wo gibt es das sonst?“

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der Volkswagen AG

Autor: jst
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29.12.2019 20:07