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11.Februar 2019

Berufsausbildung 4.0 bei BMW – VR-Brille am Ausbildungsplatz


Berufsausbildung 4.0 bei BMW - VR-Brille am Ausbildungsplatz

© BMW Group

Im BMW Group Werk Landshut sind seit kurzem digitale Assistenzsysteme im Bildungszentrum im Einsatz. Die Programme der „Generation Gamer“ haben die Auszubildenden mitentwickelt und an die Arbeitsplatzanforderungen angepasst. So lassen sich beispielsweise mittels einer VR-Brille verschiedene Tätigkeiten für die Fertigung, wie Lackieren eines Bauteils oder Bohren eines Werkstückes, trainieren.

Diese Methode gibt nicht nur ein reales Abbild eines Arbeitsplatzes wieder, sondern leitet auch zur richtigen Ausführung an. Am Ende des Training erhält man nicht nur eine Analyse des Ergebnisses sondern auch Vorschläge für Verbesserungen.

„Die Digitalisierung der Fertigung schreitet im Dienste des Menschen voran. Ob autonome Transportroboter oder ‚Smart Maintenance“ – derartige Automatisierungslösungen machen unsere Fertigung fit für die Zukunft. Industrie 4.0 erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Landshut“, so Standortleiter Dr. Peter Fallböhmer.

Seit 2012 kommt bei BMW zudem die MRK-Technologie (‚Mensch-Roboter-Kollaboration‘) zum Einsatz. MRK-Roboter stellen beispielsweise Bauteile für die Montage in der Cockpitfertigung zusammen. Sie bewegen sich direkt neben den menschen und übernehmen monotone Arbeitsschritte, die hohe Zuverlässigkeit oder gleichbleibende Kraft und Ausdauer benötigen. Dabei sind sie flexibel einsetzbar und sollen vor allem die Mitarbeiter entlasten. Daher ist auch die Programmierung dieser Roboter Ausbildungsbestandteil für angehende Elektroniker für Betriebstechnik, Mechatroniker und Fachinformatiker für Systemintegration bei BMW.

Berufsausbildung 4.0 bei BMW - VR-Brille am Ausbildungsplatz

© BMW Group

„Visuelle Assistenzsysteme und die Mensch-Roboter-Kollaboration sind zwei Beispiele für Industrie 4.0-Aktivitäten im BMW Group Werk Landshut. Uns ist dabei immer wichtig: Die Technik unterstützt den Mitarbeiter und nicht umgekehrt“, so Standortleiter Dr. Peter Fallböhmer.

Darüber hinaus werden digitale Anwendungen in der Instandhaltung (Alarmierung, wenn ein Verschleißteil ausgetauscht werden muss) und in der Logistik (in Form vom Transportrobotern) zum Einsatz, so dass Bestellvorgänge auf ein paar Klicks zusammenschrumpfen. Interessierte Besucher können ab dem Frühjahr im BMW Group Werk Landshut an speziellen Führungen zum Thema „Industrie 4.0“ teilnehmen.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von BMW

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