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28.November 2018

ADAC fordert mehr Transparenz bei Fahrzeugdaten


Neben Rückschlüssen auf den technischen Zustand eines Fahrzeuges, können die vom den Herstellern generierten Daten auch Auskunft über Nutzungs- und Fahrprofile des Fahrers geben. Doch kaum ein Autofahrer weiß, welche Daten genau erhoben und für was sie verwendet werden. Der ADAC fordert in diesem Sinne für einen transparenten Datentransfer und plädiert außerdem für eine EU-weit gesetzliche Regelung des Zugangs.

Wenn es nach dem Automobilclub geht, müsse die Kontrolle einzig und allein beim Verbraucher liegen, wobei die Sicherheit der Daten ebenfalls gewährleistet sein muss.

„Beim vernetzten Fahrzeug ist ein freier, standardisierter und sicherer Zugang zu den im Auto generierten Daten essenziell: für die Wahlfreiheit der Verbraucher und für den Marktzugang unabhängiger Dritter. Damit fairer Wettbewerb möglich ist, muss eine technische Lösung für den Datenzugang auf EU-Ebene gesetzlich verankert werden“, so Thomas Burkhardt, ADAC Vizepräsident für Technik.

Der ADAC fordert:

  • Hersteller darf weder den Fahrzeughalter/Fahrer noch die vom Halter/Fahrer ausgewählten Dienstleister überwachen.
  • Gewährleistung einer neutralen Entwicklung neuer Dienste durch unabhängige Dritte.
  • Einen freien, vom Hersteller unabhängigen Fernzugang zu den Fahrzeugdaten. Denn nur so sei es möglich, dass auch marktbeteiligte Dritte (Automobilclubs, andere Pannendienste, freie Werkstätten, Versicherer u.a.) Telematikangebote und Dienste (im Hinblick auf die zunehmende Vernetzung) entwickeln und anbieten können.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial vom ADAC

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