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05.November 2019

ZF setzt bei KI auch auf Israel


Der Zulieferer ZF Friedrichshafen AG ergänzt sein Entwicklungsnetzwerk im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und geht dafür strategische Partnerschaften mit den israelischen Technologieunternehmen Cognata und OptimalPlus ein.

Mit diesen Partnerschaften will ZF seine Kompetenz im Bereich operatives Werksmanagement sowie bei den Plausibilitätsprüfungen von Fahrerassistenzsystemen stärken. Der Zulieferer entwickelt seine Systeme in den Bereichen digitale Vernetzung und Automatisierung, um Fahrzeuge sehen, denken und handeln zu lassen. Die Partnerschaft mit den israelischen Startups Cognata and OptimalPlus soll ZFs eigene Ressourcen im Bereich Forschung und Entwicklung ergänzen. „Israel hat eine sehr lebendige und innovative Gründerszene, die großes Potenzial für zukunftsweisende Mobilitätsangebote aufweist“, sagt Dr. Dirk Walliser, Leiter der zentralen Forschung und Entwicklung bei ZF. „Durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus diesem Umfeld erhalten wir wertvolle Impulse, um fortschrittliche technische Lösungen zu entwickeln, die die Mobilität der Zukunft prägen. Weitere Partnerschaften in diesem Bereich sind durchaus wahrscheinlich.“

Die Zusammenarbeit mit Cognata betrifft den Bereich des Managements und der Umwandlung von Rohdaten für Fahrerassistenzsysteme. Damit stärkt ZF seine Kompetenzen beim Datenmanagement für die Plausibilitätsprüfung von Fahrerassistenzsystemen. Die strategische Partnerschaft mit OptimalPlus dient dazu, Prozesse im Betriebsablauf zu optimieren und künftig gemeinsam Spezialsoftwareprodukte zu entwickeln. ZF nutzt das israelische Technologie-Ökosystem bereits. Seit vielen Jahren arbeitet ZF beispielsweise bereits mit Mobileye zusammen. In dieser Kooperation sind hoch entwickelte intelligente Frontkameras im Bereich Fahrerassistenz entstanden.

ZF und Mobileye haben gemeinsam Monokameras mit computergestützter Bilderkennung entwickelt. Mobileye gilt als führend auf dem Gebiet der Bildverarbeitungstechnik mittels hoch entwickelter Algorithmen, bei der eine einzige nach vorne gerichtete Kamera den vor ihr liegenden Straßenabschnitt, die darauf befindlichen Fahrzeuge, Fahrbahnmarkierungen, Verkehrszeichen, Ampelanlagen und weitere Objekte erfasst, die für das Verkehrsgeschehen relevant sind.

Zuletzt hatte erst der Autobauer Škoda sein Startup-Engagement in Israel ausgebaut.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der ZF Friedrichshafen AG

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