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07.November 2019

ZF wird Partner bei der „Mobility as a Service Alliance“


Die „Mobility as a Service Alliance“ ist eine europaweite Interessenplattform, die die Integration von öffentlichen und privaten Verkehrsangeboten fördern will. Der Zulieferer ZF wird jetzt offizielles Mitglied der Kooperation. Mobility-as-a-Service (MaaS)-Konzepte spielen dabei eine Schlüsselrolle für die urbane Mobilität.

Ziel der europaweiten Interessengemeinschaft ist es, einen Paradigmenwechsel in der urbanen Mobilität einzuleiten, vernetzte Mobilitätskonzepte zu fördern und einheitliche Standards bei Technologien und Gesetzgebung zu schaffen. Stau, Parkplatzmangel, Luftverschmutzung – um den in vielen Innenstädten drohenden Verkehrsinfarkt abzuwenden, sind bessere Mobilitätskonzepte notwendig, darüber besteht inzwischen auf vielen Ebenen Einigkeit. Gesellschaftlich ist das Thema Mobilität stark in den Fokus gerückt.

Großes Potenzial sehen dabei neue Anbieter im Segment Mobility as a Service: Sie setzen darauf, öffentliche Nahverkehrsmittel und Angebote wie Taxis, Ride- oder Bike-Sharing-Dienstleister zu einem lückenlosen Netz zu verknüpfen. Das Rückgrat dafür bilden autonom und emissionsfrei fahrende People und Cargo Mover sowie in der Perspektive Robo-Taxis, die den Fahrgast auf Bestellung an den gewünschten Zielort bringen. An dieser Entwicklung und Verbreitung solcher Systeme will ZF mitwirken und natürlich auch partizipieren.

Nach eigenen Angaben sieht sich ZF als branchenweit einziger Systemlieferant, der alle Komponenten für autonome People Mover aus einer Hand bietet. Das Technologieportfolio des Konzerns bietet demnach neben Sensorik, Zentralrechner, Software und Funktionen, Aktuatorik (z.B. Lenkung, Bremsen) und elektrischen Antrieben auch Sicherheitsprodukte.

Generell setzt ZF auf seine integrierten Systeme für vernetzte und automatisierte Anwendungen. Erst im Frühjahr dieses Jahres hat der Konzern mit der Mehrheitsbeteiligung am niederländischen Mobilitätsanbieter 2getthere bereits auf MaaS-Lösungen gesetzt. 2getthere bietet seit über 20 Jahren autonome Shuttles für unterschiedlichste Anwendungen: Das Einsatzspektrum der komplett automatisierten, elektrischen Transportsysteme reicht von Flughäfen, Gewerbe- und Themenparks bis hin zu städtischen Verkehrsinfrastrukturen.

Gemeinsam mit den Partnern der „Mobility as a Service Alliance“ will ZF die Herausforderungen, die die neuen Mobilitätskonzepte mit sich bringen, besser identifizieren und zukunftsfähige Lösungen finden. „Mit dem Beitritt zur Allianz knüpfen wir wichtige Kontakte sowohl zu anderen Mobilitätsdienstleistern als auch zum öffentlichen Sektor. Das ermöglicht es uns, unsere unterschiedlichen Blickwinkel und Expertisen zusammenzuführen und gemeinsam am gleichen Strang zu ziehen“, sagt Klaus Kimmelmann, Leiter Unternehmensstrategie bei ZF.

Die „Mobility as a Service Alliance“ wurde im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft gegründet. Ihr wesentliches Ziel ist, die Einführung eines einheitlichen und offenen Marktes für MaaS-Lösungen innerhalb Europas und auch darüber hinaus zu ermöglichen.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der ZF Friedrichshafen AG

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