29.03.2022 - 10:11

ZF beteiligt sich an StradVision

Der Zulieferer ZF baut seine Expertise im Bereich des autonomen Fahrens weiter aus. Dafür hat der Konzern sechs Prozent der Anteile des südkoreanischen Softwareunternehmens StradVision erworben.

StradVision gilt als ein Pionier im Bereich der Bildverarbeitung mit Künstlicher Intelligenz für autonome Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme. Autonome Fahrzeuge müssen andere VerkehrsteilnehmerInnen, Fahrbahnmarkierungen oder Verkehrsschilder auch bei schwierigen Wetterbedingungen oder schlechter Beleuchtung zuverlässig erkennen können. Dabei spielt eine leistungsfähige Software zur Erfassung der Fahrzeugumgebung eine zentrale Rolle. StradVision soll genau dabei helfen.

„Die Partnerschaft mit StradVision erweitert unsere Fähigkeiten zur Umfelderkennung beim autonomen Fahren“, sagt Marc Bolitho, Entwicklungsleiter der Division Elektronik and ADAS im ZF-Konzern. „Zusammen mit unseren Sensoren, unserer Middleware-Plattform und unseren Hochleistungsrechnern ist die Software von StradVision eine Schlüsselkomponente für die Wahrnehmung des Umfelds automatisierter Fahrzeuge wie Shuttles oder Nutzfahrzeuge.“

Die StradVision-Software soll es Fahrzeugen ermöglichen, Objekte wie andere Fahrzeuge, Fahrspuren, FußgängerInnen, Tiere, Verkehrsschilder und Lichter auch bei schwierigen Wetterbedingungen oder schlechter Beleuchtung genau zu erkennen und zu identifizieren.

Die Software stützt sich demnach auf Wahrnehmungsalgorithmen, die auf Deep Learning basieren, relativ wenig Speicher benötigen und wenig Strom verbrauchen. Zudem kann sie für eine Vielzahl unterschiedlicher Hardware-Plattformen angepasst und optimiert werden. Die Softwareprodukte von StradVision werden bereits in großen Stückzahlen in assistiert oder autonom fahrenden Fahrzeugmodellen eingesetzt.

ZF als Systemanbieter für autonomes Fahren

Autonomes Fahren und Fahrzeugsoftware gehören zu den strategischen Technologiefeldern innerhalb des ZF-Produktportfolios, das ist nicht erst seit gestern bekannt. Zu den ZF-Systemlösungen für automatisiertes Fahren gehören Hochleistungsrechner wie die ZF ProAI, Automobil-Software, die ADAS- und AD-Funktionen unterstützt, Sensoren wie Kamera, Radar und LiDAR sowie intelligente Aktuatoren. Mit ZF Mobility Solutions gibt es bereits eine komplette Geschäftseinheit, in der u.a. auch People Mover entwickelt werden – samt Bewirtschaftungskonzept.

Autor: jst

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