15.12.2021 - 08:43

Weitere Zulieferer steigen bei Apex.Ai ein

Der Software-Entwickler Apex.Ai hat in seiner zweiten Finanzierungsrunde 56,5 Mio. US-Dollar eingesammelt – neben Conti, ZF und der Venture-Capital-Tochter von Jaguar Land Rover gehören auch der Agrartechnikkonzern AGCO sowie Airbus Ventures zu den neuen Investoren.

Apex.AI entwickelt Software für Mobilität und autonome Anwendungen entwickelt, hat mit erfolgreichem Abschluss dieser zweiten Runde insgesamt 74 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Serie-B-Runde wurde von Orillion angeführt und schließt Investitionen und Beteiligungen von ZF, Continental AG, AGCO, Canaan, Lightspeed Venture Partners, Airbus Ventures, Jaguar Land Rover’s InMotion Ventures und anderen Unternehmen ein. Zu den bisherigen Investoren gehören Volvo Group Venture Capital, Toyota Ventures, und Hella Ventures, die die hochkarätige Investorengruppe von Apex.AI weiter unterstützen.

Apex.AI will die Mittel für den weiteren internationalen Ausbau des Unternehmens und die Expansion in Märkte außerhalb der Mobilitätsindustrie nutzen. Apex.AI-Software soll künftig auch in der Landwirtschaft, im Bergbau, in der industriellen Automatisierung und für das Internet der Dinge (IoT) vertrieben werden. Das Unternehmen hat aktuell weltweit vier Niederlassungen und plant, die Mittel der Serie B-Finanzierungsrunde unter anderem für den Personalaufbau an allen Standorten einzusetzen, um die Beschäftigtenzahl mehr als zu verdoppeln. Im Rahmen seines Wachstums will das Apex.AI auch nach Asien expandieren, im ersten Schritt nach Japan. Geleitet wird der asiatische Ableger von Tavis Szeto, Vice President of Asia-Pacific (APAC), einem ehemaligen Panasonic-Manager.

„Disruptive Entwicklungen der Mobilität wie selbstfahrende, vernetzte Fahrzeuge, E-Mobilität und Shared Mobility basieren alle auf Software, aber es fehlte bislang eine einheitliche digitale Plattform. Ein Umstand, der eine integrierte Gesamtfahrzeugentwicklung verhindert hat“, erklärt Jan Becker, CEO und Apex.AI-Mitgründer. „Wir haben daher vor einigen Monaten Apex.OS als die erste Mobilitätssoftware-Plattform entwickelt und eingeführt. Unsere Software lässt sich in alle Fahrzeugbereiche integrieren und zusätzlich in die Cloud erweitern. Die Resonanz auf diese dringend benötigte einheitliche Technologie ist bereits sehr gut und die Nachfrage nach unserem Produkt ist enorm. Mit den Mitteln der Serie B können wir nun unser Unternehmen skalieren, um damit mehr Kunden zu erreichen.“

Vor Kurzem hat Apex.AI neue Büros in Stuttgart und Palo Alto, Kalifornien, eröffnet. Im zu Ende gehenden Jahr, hat Apex.AI – nach eigenen Angaben – bedeutende Fortschritte gemacht. Das im Haus entwickelte Meta-Betriebssystem Apex.OS bekam vom TÜV Nord für die funktionale Sicherheit eine Zertifizierung nach der höchsten Stufe der ISO-Norm 26262. Mit diesem Zertifikat gilt die Software als serienreif und bereit für den globalen Einsatz in der Mobilität.

Das Flaggschiffprodukt des Unternehmens ist besagtes Apex.OS, ein robustes und zuverlässiges Meta-Betriebssystem, das eine schnellere und einfachere Softwareentwicklung für Fahrzeuge und sicheres autonomes Fahren ermöglichen soll. Das zugehörige Software Development Kit zielt auf zwei Hauptkundengruppen ab: Die OEM-EntwicklerInnen, die komplexe, in das gesamte Fahrzeug integrierte KI-Software implementieren müssen, und die EntwicklerInnen für autonome Mobilität, die sicherheitskritische Anwendungen umsetzen.
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Autor: jst

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15.12.2021 08:07