29.11.2019 - 16:20

Volkswagen nutzt EM zur Kommunikation eines Wandels

Der OEM will sich als Mobilitätsdienstleister empfehlen

Am letzten Wochenende im November werden in der rumänischen Hauptstadt Bukarest die sechs Vorrunden-Gruppen der Fußball-Europameisterschaft 2020 ausgelost. Offizieller Mobilitätspartner dieses erstmalig über den ganzen Kontinent verteilt ausgetragenen Turniers ist Volkswagen. Der Konzern nutzt die EM auch für die Kommunikation eines Wandels.

„Wir haben die Idee einer grenzenlosen Europameisterschaft von Anfang an begrüßt. Dieses Turnier ist für Volkswagen von großer Symbolkraft: Drei Viertel unserer Mitarbeiter sind in Europa zu Hause. Deshalb ist ein einiges Europa mit einem Grenzen überschreitenden Handel für uns von überragender Bedeutung“, sagt Jürgen Stackmann, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Marke Volkswagen.

Der Automobilhersteller will die Bühne der Europameisterschaft nicht alleine für Werbung rund um das Thema Elektromobilität nutzen, sondern darüber hinaus Mobilitätsangebote schaffen. So werden etwa in den Spielorten 13.000 sogenannte Volkswagen Mobility Makers im Einsatz sein. Dabei handelt es sich um einheitlich gekleidete Helfer und Helferinnen, die sich in den jeweiligen Städten bestens auskennen und den Besuchern alle Fragen rund um das Thema Mobilität beantworten können. Etwa mit welcher U-Bahn man am besten zum Stadion kommt, wo sich die nächstgelegene Bushaltestelle befindet oder welches der schnellste Fußweg zum Hotel ist. „Unser langfristiges Ziel ist es, dass Fans beim Thema Mobilität zuerst an Volkswagen denken“, erklärt Stackmann. Die Volkswagen Mobility Makers werden überall dort präsent sein, wo viele Fans unterwegs sind, etwa an den Flughäfen, in den Stadtzentren oder an wichtigen Sehenswürdigkeiten.

Darüber hinaus wird Volkswagen in den meisten der zwölf EM-Städte einen Ride-Pooling-Service anbieten. Über die offizielle UEFA EURO 2020 App können Fans und Gäste kostenlos Fahrten in einem fest definierten Innenstadtbereich buchen. Ein Algorithmus ermittelt Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen, die ein ähnliches Ziel haben, etwa die Fan-Zone, den Bahnhof oder das Kneipenviertel. Im Idealfall teilen sich also mehrere Fahrgäste ein Fahrzeug – und tragen so zu einer Entspannung der Verkehrssituation in bei Sport-Großereignissen vielfach überlasteten Innenstädten bei.

[Update] Bei der Umsetzung dieser Projekte setzt Volkswagen auf das Berliner Technologieunternehmen door2door. Mithilfe des Entwicklers von Software für Ridepooling und Partner für On-Demand im öffentlichen Verkehr wird Volkswagen im kommenden Sommer in neun europäischen Austragungsorten Amsterdam, München, Bilbao, Rom, Budapest, Kopenhagen, Dublin, Glasgow und Bukarest Fahrzeugflotten für Fans und Besucher anbieten. Diese können ganz einfach mit der offiziellen EURO2020-App bestellt werden.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der Volkswagen AG & door2door GmbH

Autor: jst

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29.11.2019 16:37