13.02.2020 - 07:41

ViveLaCar – Seed-Finanzierung in Millionenhöhe

Vienna Insurance Group (VIG) steigt bei Start-up ViveLaCar ein und beteiligt sich mit rund 20 %. Die Seed-Finanzierungsrunde sei mit Investments von mehreren Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen worden, teilte ViveLaCar mit. Im Frühjahr 2020 plant das deutsche Startup Markteintritte in Österreich und der Schweiz.

Das aus Stuttgart stammende Startup ViveLaCar vermeldet den erfolgreichen Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde. Das Unternehmen spricht von Investments in Millionenhöhe. Die Vienna Insurance Group und Vector Venture GmbH beteiligen sich an der Plattform, die Auto-Abos vertreibt.

„Mit den jetzt eingeworbenen Finanzmitteln werden wir unser Wachstum in 2020 beschleunigen. Die Mittel werden wir für die Weiterentwicklung unserer Plattform, Marketing, Personal sowie den Ausbau unserer Kundenbeziehungen verwenden“, so Mathias R. Albert, Gründer und CEO von ViveLaCar.

In Österreich und der Schweiz konnten zuletzt wichtige Kooperationen mit Automobilimporteuren geschlossen werden. „Noch in diesem Frühjahr werden wir hier unsere Aktivitäten starten und dann im Sommer die markenoffene Plattform ausrollen“, so Martin Rada, CEO ViveLaCar Wien und Co-Gründer von ViveLaCar.

ViveLaCar bietet über die eigene Plattform Endverbrauchern eine große Auswahl sofort nutzbarer Fahrzeuge von Marken-Vertragshändlern zu fixen Konditionen. Gleichzeitig soll sich das Abo durch Flixibilität auszeichnen. Einfach aussuchen, registrieren und buchen, beim Marken-Vertragshändler abholen und fahren – so lange man will. ViveLaCar meint, dass mehr und mehr Endverbraucher zwar auf die eigene Mobilität nicht verzichten möchten, aber die Verpflichtungen und Finanzmittel, die mit der Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs verbunden sind, scheuen würden. Hier will ViveLaCar mit seinem Auto-Abo die passende Lösung bieten.

Das Startup bietet unterschiedliche Kilometer-Pakete, eine kilometergenaue Abrechnung, einen All-Inklusive-Tarif und – nach eigenen Angaben – eine sofortige Verfügbarkeit von über 200 verschiedenen Modellen – vom Audi A1 über Ford Kuga und Nissan Leaf bis zum Volkswagen T6 Multivan. Bereits heute bieten Vertragshändler von rund zwanzig Marken an über 300 Standorten in Deutschland das Auto-Abo von ViveLaCar an – und täglich werden es mehr. ViveLaCar setzt dabei auf voll digitalisierte Prozesse. Das Angebot richtet sich dabei sowohl an private als auch an gewerbliche Abonnenten.

Im jeweiligen Paketpreis sind die Kosten für Zulassung, Steuern, Versicherung, Wartung bereits inklusive. Der Abonnent muss also lediglich tanken und gegebenenfalls Betriebsstoffe nachfüllen.

Für den Markenhandel und die Hersteller soll das Auto-Abo von ViveLaCar gleichermaßen interessant und zugleich eine Chance sein, neue Modelle oder Technologien am Markt einzuführen. So könne zum Beispiel das noch fehlende Vertrauen in Hybrid- oder Elektrofahrzeuge mit einem Auto-Abo von ViveLaCar aufgebaut werden, denn der Abonnent hat die Möglichkeit, ohne Risiko entsprechende Fahrzeuge kennenzulernen.

Die Stuttgarter bieten ausschließlich Bestandsfahrzeuge von Marken-Vertragshändlern zur Nutzung im Abonnement an und bauen daher keinen eigenen Fahrzeugbestand auf. Das reduziert den logistischen Aufwand, beschleunigt den Prozess und schont Ressourcen sowie die Liquidität des jungen Unternehmens. So werden Fahrzeuge aktiviert, die bisher ungenutzt vor den Autohäusern stehen und auf Käufer warten. ViveLaCar bringt Marken-Händler und Abonnent zusammen und spart vermutlich den Investoren die ganz dicken Brocken an Investitionen.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der ViveLaCar GmbH

Autor: jst

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13.02.2020 07:56