06.02.2020 - 07:37

Uber startet im Ruhrgebiet

Bisher bietet der Fahrdienstvermittler seine Dienste in NRW in Köln und Düsseldorf an. Nun soll die regionale Ausweitung nach Duisburg erfolgen. Wie die WAZ berichtet, können zunächst in Duisburg, Oberhausen, Mülheim, Moers und dem südlichen Wesel Mietwagen per App gebucht werden.

Uber erweitert seinen Service von Düsseldorf ins Ruhrgebiet. Ab sofort bedient der Vermittler Duisburg, Nordrhein-Westfalens fünftgrößter Stadt und deren Umland. 90 Prozent der Fahrzeuge sollen dabei mit Hybridantrieb unterwegs sein. Die Vermittlung wolle man Taxis sukzessive ausbauen.

Bereits seit 2018 vermittelt Uber Fahrten im angrenzenden Düsseldorf. Durch zusätzliche Partner aus dem Großraum Duisburg wird die Verfügbarkeit des Services in der Region ausgebaut, heißt es seitens Uber.

„Wir sehen die Nachfrage nach Mobilitätsalternativen in der Region kontinuierlich wachsen. 2019 haben rund 100.000 Menschen in der Region Duisburg versucht, per Uber-App eine Fahrt zu bestellen. Die Ausweitung unseres Services ist für uns ein logischer Schritt. Zudem sind geteilte Mobilitätsdienste eine ressourcenschonende Alternative zum eigenen Auto – auch als Zubringer zu Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs”, so Uber Deutschlandchef Christoph Weigler.

Bisher ist das US-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen nur in den rheinischen Metropolen Köln und Düsseldorf aktiv. „Das Ruhrgebiet ist mit seinen fünf Millionen Menschen, dem dichten Pendlerverkehr und vielen Staus eine sehr spannende Region für uns“, sagte Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler der Westdeutschen Allgemeine Zeitung (WAZ). Er sieht „großes Verbesserungspotenzial durch neue Mobilitätsdienste“, von denen es im Ruhrgebiet bisher nur sehr wenige und entsprechend großen Nachholbedarf gebe. Uber habe „die Ambition, langfristig das Ruhrgebiet als Ganzes zu erschließen“, so Weigler weiter.

Bei UberX wird der Preis bereits vor der Buchung angezeigt und ändert sich auch bei einer längeren Fahrzeit nicht. Fahrgäste sehen den Namen des vermittelten Mietwagenunternehmens sowie das Profil ihres professionellen Fahrers inklusive Service-Bewertungen und Kfz-Kennzeichen. Am Zielort erfolgt die Bezahlung automatisch per Kreditkarte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay.

Mit UberTaxi sollen die Nutzer ein klassisches Taxi bestellen können. Die Abrechnung erfolgt zum regulären Taxitarif. Uber erweitert damit auch die Kooperation mit lokalen Taxiunternehmen und vermittelt diesen die zusätzliche Nachfrage in der Duisburger Region. Deutschlandweit nutzen bereits mehr als 1000 Taxis die App. Das klassische Taxi-Gewerbe sieht in Uber noch immer einen missliebigen Konkurrenten, obwohl das Unternehmen in Deutschland mittlerweile auch klassische Taxen vermittelt. Erst im Dezember erwirkte Taxi Deutschland eine einstweilige Verfügung gegen Uber, das daraufhin sein Vermittlungsmodell ändern musste.

Uber-Deutschlandchef Weigler betonte, man habe vor dem Markteintritt im westlichen Ruhrgebiet auch mit den örtlichen Taxiunternehmen konstruktive Gespräche geführt und vermittle diese mit UberTaxi direkt in der App. Uber wolle dem Taxigewerbe keine Fahrten abnehmen, sondern im Gegenteil eine zusätzliche Nachfrage schaffen, sagte Weigler.

Duisburg ist neben Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, Hamburg und dem Großraum Stuttgart die achte Region in Deutschland, in der Uber seinen Service anbietet.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial von Uber Deutschland und der WAZ

Autor: jst

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