15.04.2021 - 08:17

TÜV Rheinland darf nach UN-Regelungen zertifizieren

KBA benennt TÜV Rheinland als Technischen Dienst für Cybersecurity bei Fahrzeugen für die Regelungen UN-R 155, UN-R 156 und UN-R 157. Damit können Fahrzeughersteller nun Zertifizierungen und Genehmigungen auf Grundlage dieser UN-Regelungen beim TÜV Rheinland beantragen.

Neben der Elektrifizierung und dem automatisierten Fahren ist die Cybersecurity bei Fahrzeugen eine der zentralen Herausforderungen für Automobilhersteller und Automobilzulieferer. Cybersecurity Management Systeme (CSMS) sollen das gesamte Fahrzeug und die Infrastruktur vor Bedrohungen schützen. Im Januar 2021 traten die beiden Regelungen UN-R 155 und UN-R 156 in Kraft und setzten den künftigen Rahmen für Cybersecurity bei Fahrzeugen.

Mit der Benennung von TÜV Rheinland durch das Kraftfahrt-Bundesamt können Fahrzeughersteller nun Zertifizierungen und Genehmigungen auf Grundlage dieser UN-Regelungen beantragen. Das Dienstleistungsportfolio des TÜV Rheinland deckt demnach sämtliche Phasen des Lebenszyklus‘ eines Fahrzeugs ab, von der Konzeption über die Entwicklung und Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase. Das auf Cybersecurity bei Fahrzeugen spezialisierte Team von TÜV Rheinland führt bereits erste CSMS-Zertifizierungsaudits und -Typprüfungen in Kundenprojekten mit Fahrzeugherstellern durch. Außerdem laufen derzeit erste Projekte zu UN-R 156 (Softwareaktualisierung) und UN-R 157 (automatische Spurhalteassistenzsysteme).

Autor: jst

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