19.11.2020 - 08:02

Parkbusiness stabilisiert sich

Das zeigt das Parkbarometer des digitalen Parkservice Park Now lässt darauf schließen, dass man den Tiefststand bei den Parktransaktionen bereits hinter sich hat. Die Auswirkungen des „Lockdown light“ sind damit längst nicht so massiv wie nach Inkrafttreten der Beschränkungen im März 2020. Sollten die Zahlen dem Trend im Frühjahr folgen, könnten die Transaktionszahlen in der dritten Woche nach den Schließungen wieder steigen.

Verschiedene Studien der vergangenen Monate belegten, dass mit Inkrafttreten von Corona-Beschränkungen es auf Deutschlands Straßen ruhiger zuging. Auch die Zahl der Parkvorgänge ist in den vergangenen zwei Wochen – im sogenannten „Lockdown light“ – zurückgegangen, allerdings weit weniger massiv als beim ersten Lockdown im März. Ähnlich wie damals ist in Woche Zwei nach Schließung vieler öffentlicher Einrichtungen kein Negativtrend mehr erkennbar. Das belegt der Park Now Barometer, der die Entwicklung der Parktransaktionen der Nutzerinnen und Nutzern des eigenen Services aufzeigt.

Mit dem Teil-Lockdown, der seit 2. November in Deutschland herrscht, ist es auf den Straßen ruhiger geworden. Auch die Zahl der Parktransaktionen in den Innenstädten ist in der ersten Novemberwoche zurückgegangen – um 13 Prozent gegenüber der Vorwoche. Das lässt sich am Parkbarometer ablesen, der auf den Parkdaten der Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland basiert. Im März 2020 waren die Parkvorgänge in der ersten Woche nach Schließungen von Geschäften, Gastronomie und Sportvereinen um 41 Prozent zurückgegangen. In der aktuellen Phase wurde jedoch schon in der ersten Woche der Tiefststand bei den Parktransaktionen erreicht, mit danach wieder ansteigender Aktivität. Der aktuelle Park-Barometer kündigt einen ähnlichen Trend für die zweite Welle an.

In der zweiten Woche des „Lockdown light“ mit Schließung von Hotels, Sportvereinen und Gaststätten verzeichnete Park Now keinen weiteren Rückgang der Parktransaktionen als in der Vorwoche. Im März hatten sich die Parktransaktionen in der zweiten Woche des Shutdowns bereits um 14 Prozent erholt. Sollten die Zahlen dem Trend im März folgen, könnten die Transaktionszahlen in der dritten Woche nach den Schließungen wieder steigen.

Dass sich die derzeitigen Corona-Maßnahmen nicht so stark auf den Parkverkehr auswirken, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit daran, dass sie bislang nicht so einschneidend sind wie im Frühjahr, heißt es seitens Park Now. Am 8. März erklärte die WHO das Coronavirus zu einer Pandemie – alle Veranstaltungen wurden abgesagt. Am 16. März folgte der Beschluss zur Schließung der Geschäfte mit Ausnahme des Lebensmitteleinzelhandels und der Baumärkte. Soziale Kontakte mussten ab 22. März auf ein absolutes Minimum reduziert werden – eine Beschränkung, die während dieser zweiten Welle bislang ausbleibt.

Marko Hrankovic, Geschäftsführer von Park Now Deutschland und Österreich kommentiert: „Interessant ist, dass sich der Verlauf der Parktransaktionen seit den verkündeten Einschränkungen ähnlich verhält wie im März. Auch wenn der Rückgang weniger signifikant ist, sehen wir in der zweiten Woche nach dem „Lockdown light“ wie schon im März keinen Negativtrend mehr. Es scheint, dass die Menschen ihre Autofahrten nach der Verkündung von Beschränkungen schnell anpassen. Abzuwarten bleibt, ob sich diese Entwicklung wieder ähnlich zu März fortsetzt und eine Erholung in den nächsten Wochen zu sehen ist, oder ob neue Maßnahmen für einen erneuten Rückgang sorgen.“

Autor: jst

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19.11.2020 08:35