15.12.2019 - 21:10

NPM-Fortschrittsbericht veröffentlicht

Erstes Paper liegt zum Download vor

Die NPM hat den ersten Fortschrittsbericht an Bundesminister Andreas Scheuer und die Bundesregierung übergeben. Der Bericht soll ein umfassendes Bild der bisherigen Arbeit der NPM vermitteln. Zehn einleitende Kernthesen adressieren die Schlüsselfaktoren, die das gegenwärtige Mobilitätssystem beeinflussen. Das Paper liegt zum Download bereit.

Durch die sichtbar werdenden Auswirkungen des Strukturwandels in der Industrie rücken die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und ihrer Beschäftigten, der Erhalt zentraler Wertschöpfungsnetzwerke sowie Technologie-offenheit und Innovationen in den Mittelpunkt einer zukunftsweisenden Ausrichtung des Mobilitätssystems, heißt in einer Pressemitteilung der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM).

„Die Ergebnisse unserer bisherigen Arbeit können sich sehen lassen. Wir wissen, dass wir ein sehr großes Rad drehen müssen. Es geht nicht nur darum zu zeigen, wie wir in Zukunft unterwegs sein werden. Wir müssen uns vielmehr anschauen, welche übergreifenden Entwicklungen auf das gesamte Mobilitätssystem einwirken und wie wir diese integrieren. Ganz wichtig bei unserer Arbeit ist, dass wir die Nutzerperspektive bedenken und berücksichtigen. Welchen Sinn haben die besten Ideen und Konzepte zur Zukunft der Mobilität, wenn sie von den Nutzerinnen und Nutzern nicht akzeptiert werden? Die Menschen begeistern und auf dem Weg in die Mobilitätszukunft mitnehmen sind unabdingbare Voraussetzungen, damit ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Mobilitätssystem Wirklichkeit werden kann.“, erklärt Henning Kagermann, Vorsitzender des Lenkungskreises, zum Fortschrittsbericht.

Die NPM will 2020 auf den bisherigen Erkenntnissen aufbauen und das Arbeitsprogramm an wesentlichen Stellen ergänzen, um das sich jetzt abzeichnende Bild eines zukünftigen Mobilitätsystems kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu vervollständigen. Wichtige Entwicklungen sollen zeitnah einfließen und berücksichtig werden. Dazu muss die AG-übergreifende Zusammenarbeit an verschiedenen Stellen verstärkt und das Expertenwissen noch besser vernetzt werden. Innerhalb der AGs wird die Arbeit auf der Grundlage der bisherigen Erkenntnisse vertieft und um neue Aspekte ergänzt.

AG 1 Klimaschutz und Verkehr und AG 2 Alternative Antriebe und Kraftstoffe für nachhaltige Mobilität wollen sich gemeinsam die klimapolitischen Rahmensetzungen vor dem Hintergrund der technischen Hochläufe der elektrischen Antriebe (Batterie und Brennstoffzelle) und alternativen Kraftstoffe in verschiedenen Fahrzeugsegmenten anschauen. AG 3 Digitalisierung für den Mobilitätssektor und AG 6 Standardisierung, Normung, Zertifizierung und Typgenehmigung werden die Zusammenarbeit bei regulativen und technischen Rahmenbedingungen zum autonomen und vernetzten Fahren intensivieren. AG 2 und AG 5 Verknüpfung der Verkehrs- und Energienetze, Sektorkopplung werden an den Schnittstellen zwischen Energie- und Verkehrssektor die AG-übergreifende Arbeit verstärken.

Mehr Informationen finden sich auf der Webseite der NPM >> (PDF-Download unten)

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der NPM

Autor: jst

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15.12.2019 21:34