17.08.2020 - 14:46

Restart: Moia bringt seine eBusse auch nach Hannover

Am 21. August geht die Mobility-Tochter von Volkswagen mit ihrem vollelektrische Ridepooling in Hannover an den Start. Bisher fuhren klassische VW-Busse in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Mit den neuen – aus Hamburg bereits bekannten – elektrischen Kleinbussen „MOIA +6“ soll der Ridepooling-Service im gesamten Stadtgebiet für allen Hannoveraner verfügbar werden.

In dem Bus können sich bis zu sechs Personen eine Fahrt teilen. Moia setzt dabei auf einen hohen Komfort. Das Fahrzeug verfügt über ein großzügiges Raumkonzept mit freistehenden Sitzen, eine Internetverbindung und einen USB-Port pro Platz. Es wurde gemeinsam mit Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volkswagen Osnabrück entwickelt. Das Fahrzeug verfügt über eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern (WLTP) und kann innerhalb von gut einer halben Stunde zu 80 Prozent geladen werden. Zum Start des Betriebs will Moia zunächst bis zu 40 Fahrzeuge einsetzen und die Flottengröße flexibel an die Nachfrage anpassen.

Die bereits üblichen Corona-Sicherheitsmaßnahmen aus Hamburg will das Unternehmen auch in Hannover anweden. So gilt in den Fahrzeugen eine Maskenpflicht für die Fahrgäste, der Fahrgastbereich ist durch Folie vom Fahrer getrennt und das Pooling wird auf fünf Einzelpersonen beschränkt.

Mit der Wiederaufnahme des Betriebs in Hannover kehren auch die Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurück, heißt es in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig wird ein neuer Betriebshof eingeweiht. Das Gelände mit einer Fläche von 6.500 Quadratmetern bietet Kapazität für rund 110 Moia-Busse inklusive der notwendigen Ladeinfrastruktur. Rund um den Betriebshof sind zunächst rund 100 Fahrer sowie acht Mitarbeiter mit administrativen Tätigkeiten beschäftigt, darunter Driver Manager, Betriebsleitung und Service. In einem alten Wasserturm auf dem Gelände, der bei seiner Fertigstellung im Jahr 1911 als der größte Wasserturm Europas galt, wurden Büro- und Sozialräume für die Mitarbeiter eingerichtet. Der bisherige Betriebshof wurde mit Bezug des neuen Betriebshofes geschlossen.

Die Volkswagen-Tochter hatte 2018 von der Stadt Hannover die Genehmigung für den Betrieb ihres Ride-Sharing-Services erhalten. Das Bediengebiet umfasste zum Start etwa 90 Quadratkilometer, auf denen zunächst 35 T6-Benziner eingesetzt wurden. Das Unternehmen plante jedoch die Flotte mit der Zeit zu elektrifizieren.

Autor: jst

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17.08.2020 14:12