29.07.2020 - 15:35

Joynext bekommt rund 38 Millionen Euro vom chinesischen Staat

Joynext

Chinas State Development & Investment Corporation, SDIC, zeigt sich spendabel: Gut 38 Mio. Euro erhält Joynext, die Geschäftseinheit für Car Connectivity von Joyson Electronics, als Investment.

Diese Investition stellt für Joynext einen entscheidenden Schritt in der Forschung und Entwicklung sowie in der Marktsondierung dar, so das Unternehmen selbst in einer Pressemitteilung. Mit der Finanzspritze will man nachhaltig die eigene Connected-Car-Sparte aufbauen.

Mit dieser Investition beginnt eine neue Zusammenarbeit zwischen Joyson Electronics und der SDIC im Bereich der Konnektivität von Fahrzeugen. Der Fokus liegt auf der Unfallvermeidung, die mit 5G-V2X-Technologie verbessert werden soll. Dank der Investition wird das Unternehmen nun in die Lage versetzt, den Marktzweig weiter auszubauen. Darüber hinaus verspricht diese Zusammenarbeit einen stärkeren Kapitalfluss in die Branche der Connected Cars und einen größeren Einfluss chinesischer Marken, wie Joynext, auf den internationalen Markt.

Vor dem Hintergrund der Elektrifizierung und zunehmenden Intelligenz der Automobilindustrie entwickelt sich die Fahrzeugvernetzung (Connectivity) von einem einzigen zentralen Steuerungssystem zu einem integrierten intelligenten Cockpitsystem. Je komplexer die Funktionen eines Cockpitsystems sind, desto mehr Wettbewerbshindernisse gibt es auf dem Markt, meint man bei Joynext. Aus diesem Grund konzentriert sich der Marktanteil mehr und mehr auf Unternehmen mit Anspruch auf hohe Qualität und mit Stärken in Forschung und Entwicklung sowie in die Vorbereitungsphase.

Das chinesisch-deutsche Joynext bietet für seine Plattformen auf dem heimischen als auch auf dem internationalen Markt Produktservice und ist in China einer von wenigen Connectivity-Anbietern, der von den globalen Top-Automobilunternehmen Plattformaufträge ausführen können soll. Das Unternehmen ist Hauptzulieferer des IVI-Systems für die MQB-Plattform auf dem europäischen Markt und entwickelt eine V2X-Bordeinheit, die genaueste Positionskarten und hochpräzise Kamerafunktionen vereinen soll. Für das Jahr 2021 rechnet Joynext damit, das weltweit erste Projekt zur 5G-V2X-Serienfertigung zu starten.

Erst zuletzt gab das Unternehmen bekannt, dass es die eigene Android IVI Extension Box erstmals eine Integration von Android OS 9 Pie ohne Smartphone ermöglicht. Entwickelt wurde diese Lösung für einen europäischen OEM, der auf dem chinesischen Markt an den Start geht.

Autor: jst

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