22.01.2020 - 07:55

GM: Cruise stellt fahrerloses Shuttle vor

Das zu General Motors gehörende Unternehmen Cruise hat das eigene Shuttle-Fahrzeug „Origin“ vorgestellt. Es ist ein autonomes Elektrofahrzeug, das ohne Lenkrad gesteuert wird. Der Einsatz ist vorerst für Ride-Sharing-Services geplant.

In einer dreijährigen Zusammenarbeit zwischen General Motors, Cruise und Honda entstand der „Cruise Origin“. Es wird elektrisch angetrieben und benötigt keinen Fahrer mehr. Der Origin bietet demnach Platz für bis zu sechs Personen. Dabei sitzen sich jeweils drei Personen gegenüber. „Es ist selbstfahrend. Es ist alles elektrisch. Es wird geteilt. Es ist ein Serienfahrzeug“, fasste es Dan Ammann, CEO von Cruise, zusammen. Ammann unterstrich, dass das Fahrzeug kein Konzept sei. Das Fahrzeug soll zukünftig für Ride-Sharing-Services genutzt werden.

Das Shuttle-Fahrzeug soll mehr Innenraum bieten als ein traditionelles Auto. So will man mindestens so viel Beinfreiheit bieten wie Sitze mit „zusätzlicher Beinfreiheit“ in einem Flugzeug. In einem Video wurde auch die Funktion der Sensoren gezeigt, die als Augen des Fahrzeugs fungieren und sich ähnlich wie der Kopf einer Eule drehen, damit das Auto erkennen kann, was um es herum passiert. Der fahrerlose Pod ist mit Airbags ausgestattet sowie mit „Start Ride“- und SOS-Buttons und einer Kamera auf dem Dach des Innenraums ausgestattet, um möglicherweise Computer-Vision-Funktionen einzusetzen, mit denen beispielsweise die Stimmung von Fahrern analysiert werden kann. Das vorgestellte Fahrzeug entspricht quasi der dritten Entwicklungsgeneration bei Cruise.

Firmenchef Ammann ließ bei der Präsentation jedoch offen, wann der Zeitpunkt des Rollouts sein wird. Allerdings werde Cruise in naher Zukunft damit beginnen, die Shuttles auf einem privaten Campus zu testen. Derzeit wird der Origin auf privaten, geschlossenen Grundtsücken wie bei GM in Michigan eingesetzt bzw. auf einem Gelände von Honda außerhalb der USA.

Man sei besessen davon gewesen, das Origin-Erlebnis so kostengünstig wie möglich zu gestalten, erklärte Ammann euphorisch auf der Bühne. „Denn wenn es uns wirklich ernst ist, das Leben und unsere Städte zu verbessern, dann brauchen wir viele Menschen, die den Cruise Origin nutzen.“ Und das würde nur passieren, wenn es ein sehr einfaches Angebot gäbe, mit einem Fahrerlebnis zu einem niedrigeren Preis als das, was man heute für Mobilität zahlen würde.

Weitere Quellen: techcrunch.com; venturebeat.com; cnbc.com

Autor: Jens Stoewhase

Autor: jst

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22.01.2020 07:55