01.10.2021 - 09:00

Continental und Horizon Robotics mit neuem JV für ADAS und AD

Continental und Horizon Robotics haben einen Joint-Venture-Vertrag unterzeichnet. Das JV wird seinen Sitz in Shanghai haben und konzentriert sich auf integrierte Hardware- und Software-Lösungen für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren. Conti wird dabei der Mehrheitsgesellschafter sein.

Der Zulieferer Continental und Horizon Robotics, Anbieter von Edge-Computing-Plattformen für künstliche Intelligenz (KI), starten ein gemeinsames Unternehmen, das sich auf integrierte Hardware- und Software-Lösungen für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren konzentrieren soll. Darüber hinaus wurde ein Investitionsvertrag mit der Shanghai Jiading Industrial Zone unterzeichnet, der vorsieht, dass das neue Joint Venture seinen Sitz im Jiading District in Shanghai haben wird. Die Neugründung wird voraussichtlich aus rund 200 MitarbeiterInnen bestehen. Intelligentes Fahren, das durch fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren ermöglicht werden soll, ist ein Bereich dem beide Gründungsformen großes Marktwachstumspotenzial voraussagen. Das Joint Venture soll letztlich helfen, die Entwicklung und Kommerzialisierung von KI-Technologien im Automobilbereich zu beschleunigen.

Continental und Horizon Robotics arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. Dies führte zunächst zu einem Memorandum of Understanding (MoU) zur Zusammenarbeit, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf der Auto Shanghai in diesem Jahr folgte ein weiteres MoU zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens.

Ziel des Joint Ventures ist es, die Prozessoren und Algorithmen von Horizon Robotics in Smart Cameras und Steuergeräte für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren von Continental zu integrieren sowie Horizon Robotics eine globale Reichweite und Produktionsbasis für seine Technologie zu geben. Das Unternehmen soll sowohl den chinesischen Markt als auch internationale OEMs weltweit bedienen. Bislang sollen schon einige chinesische Automobilhersteller bereit, mit dem Joint Venture eine Kooperation für die Massenproduktion einzugehen.

Das Joint Venture unterzeichnete auch Ende September zudem eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit mit der Conti-Tochter für Automobilsoftware Elektrobit. Elektrobit soll zuverlässige Softwareprodukte und Lösungen für die zugrunde liegenden standardisierten Fahrzeuginfrastrukturen bereitstellen, damit sich das Joint Venture auf die Entwicklung differenzierter Funktionen und Innovationen konzentrieren kann.

Autor: jst




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