14.01.2020 - 17:15

Auto-Abo-Startup Cluno vermeldet Finanzierung über 140 Mio. Euro

Das Mobility- und FinTech-Startup Cluno hat zusätzlich zu den bestehenden Linien zwei Asset-Backed-Finanzierungen in Höhe von insgesamt 80 Millionen EUR abgeschlossen. Damit stehen dem Münchener Gründerteam nun 140 Mio. Euro an Fremdkapital zur Verfügung.

Doch Cluno hat noch mehr Geld im Säckel. So verfügt man zusätzlich über 32 Millionen EUR Eigenkapital von deutschen und amerikanischen Venture Capital Investoren. Für die Finanzierung setzt besondere Instrumente. Die strukturierten Finanzierungen wurden über die Cluno FinTech 1 GmbH und die Cluno FinTech 2 GmbH realisiert. Das frische Geld soll das Wachstum der Auto Abo Flotte weiter vorantreiben.

Clunos Auto Abo soll den Raum zwischen stunden- und jahrelanger Bindung mit einer flexiblen Variante erweitern und Fahrzeuge zu festen planbaren Kosten anbieten. Das Auto Abo läuft zu einem monatlichen Paketpreis. Die Rate deckt alle Kosten wie beispielsweise Wartung, Verschleiß, saisonale Bereifung, Garantie, Zulassung, Kfz-Steuer, Versicherung und Fahrzeuguntersuchungen. Tanken kommt jedoch on top. Die Mindestlaufzeit beträgt je Fahrzeug sechs Monate. Mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten kann der Kunde nach der Mindestlaufzeit das Fahrzeug wechseln, sein Auto Abo pausieren oder sein Cluno Auto unbegrenzt weiterfahren.

Inzwischen bietet das Startup mehr als 70 markenübergreifende Modelle – vom Opel Corsa bis zum Porsche 911. Die Abwicklung läuft digital über die Website oder die Cluno App für Apple- und Android-Smartphones.

Hintergründe zur Finanzierungsrunde

Während das Eigenkapital, bereitgestellt von Valar Ventures, Acton Capital Partners und Atlantic Labs, dem Wachstum des zwei Jahre alten Startups mit mittlerweile 80 Mitarbeitern dienen soll, lautet das Ziel der jüngsten Finanzierung, den steigenden Bedarf an Fahrzeugen zu decken und Clunos Marktposition zu festigen. Die frische Finanzierung ergänzt eine Vielzahl von bestehenden Linien bei renommierten Banken und Leasinggesellschaften, heißt es in einer Pressemeldung des Unternehmens.

Nico Polleti, Co-Founder und CEO von Cluno: „Unsere erklärten Ziele sind Skalierung und langfristig Internationalisierung. Das Geld und das Vertrauen der Banken sind dabei ein entscheidender Hebel.“ Einen maßgeblichen Finanzierungsanteil tragen jeweils die NIBC Bank, die Varengold Bank, die Deutsche Handelsbank und die BMW Bank.

Florian Springer, Head of Banking as a Service, der Deutschen Handelsbank AG: „Die Idee der digitalen Mobilität erfordert auch eine digitale Finanzierungslösung, die den damit verbundenen Anspruch an Flexibilität unterstützt. Als einer der führenden Banking-as-a-Service-Anbieter (BaaS) Deutschlands haben wir gemeinsam mit Cluno ein Konzept entwickelt, das auch zu dem Produkt und seinen Kunden passt.“

Das in München sitzende Startup Cluno wurde von Christina Polleti, Nico Polleti und Andreas Schuierer gegründet. Die drei Gründer greifen auf langjährige Erfahrung in der Automobil- und Internetbranche zurück. Ihre letzte Gründung easyautosale wurde 2015 an Autoscout24 verkauft.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der Cluno GmbH

Autor: jst

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14.01.2020 17:32