04.09.2022 - 13:30

Ein Auto, drei Haushalte: ViveLaCar startet neues Angebotsformat

Unter dem Namen „ViveLaCar One“ launcht ViveLaCar ein neues Angebotsformat. Das Pilotprojekt zum geschlossenen Car-Sharing im Auto-Abo startet in Köln und Bergisch Gladbach. Dabei teilen sich maximal drei Haushalte jeweils ein Fahrzeug. So bleibt die individuelle Mobilität erhalten und es werden gleichzeitig Kosten gesenkt, Ressourcen geschont und Parkplatzflächen eingespart.

ViveLaCar One ist unter anderem für Nachbarn, Wohn- oder Bürogemeinschaften oder auch als Zweitwagen mit besserer Nutzung im ländlichen Raum konzipiert. Die Kosten werden je Abonnent transparent und kilometergenau abgerechnet. Der Zugang zum Auto und die Verwaltung der Autonutzung erfolgen dabei digital mittels einer App. So funktioniert nachhaltige Mobilität ohne Komfortverlust, denn es ist das vertraute Auto, genutzt von vertrauten Personen, sodass zum Beispiel ein Kindersitz im Auto verbleiben kann, wenn ein anderer damit unterwegs ist.

Ein Angebot, bei dem alle profitieren sollen

Volle Straßen und immer weniger Parkraum – das ist ein Problem, mit dem viele Metropolen zu kämpfen haben, so auch Köln. Hier sind aktuell mehr als eine halbe Million Pkw zugelassen. Wenn nur 10 Prozent mit ViveLaCar ONE genutzt werden, reduziert sich der Bestand allein in Köln um bis zu 38.000 Fahrzeuge. Das ist eine spürbare Entlastung und verringert den Flächenbedarf für Parkraum um mehr als 400.000 Quadratmeter oder 60 Fußballfelder. Im ländlichen Raum dagegen macht es ViveLaCar ONE zum Beispiel Nachbarschaftsinitiativen sehr leicht, ein Angebot für eine wirtschaftliche individuelle Mobilität darzustellen.

Angesichts steigender Kosten für das eigene Auto passt ViveLaCar ONE voll in die Zeit und macht das vertraute Auto „dreimal wertvoller“. Denn das Konzept vereint die Vorteile von Auto-Abo und Car-Sharing zu einer optimalen Verbindung von maximaler Flexibilität, höchstem Komfort und zu erheblich geringeren Kosten.

Autofahren wirtschaftlicher machen

Die tatsächlichen Autokosten steigen rasant – nicht nur durch die zuletzt deutlichen Aufschläge bei Energie, Treib- und Rohstoffen, sondern auch durch höhere Parkgebühren. Anfallende Unterhaltungs- und Wartungskosten werden zudem vielfach unterschätzt. Mit ViveLaCar ONE wird das Autofahren wirtschaftlich wie nie. Schon zum Pilotstart stehen vier unterschiedliche Modelle und Antriebe zur Verfügung. Zum Beispiel das vollektrische Kompakt-SUV Hyundai Kona E, für dessen Nutzung Abonnent A bei 500 Kilometern pro Monat 258,90 Euro bezahlt. Weil Abonnent B nur 200 Kilometer fährt, zahlt er auch nur 137,90 Euro. Abonnent C ist öfter auf das Auto angewiesen und zahlt für 800 Kilometer 353,90 Euro – diese Preise enthalten auch die Kosten für Treibstoff bzw. das Aufladen der Batterie sowie alle weiteren fixen Kosten (unter anderem Steuer, Versicherung, Wartung und Reifen). Für die Nutzer in Köln ist sogar der Anwohnerparkausweis inkludiert. Die in Köln ansässige Zurich Versicherung, seit 2019 Kooperationspartner von ViveLaCar, unterstützt den Piloten von ViveLaCar ONE mit einem auf das innovative Angebot zugeschnittenen Versicherungsschutz.

Abgerechnet wird kilometergenau, transparent und nach Abonnenten getrennt auf Basis des jeweils gebuchten Kilometerpakets, welches monatlich gewechselt werden kann – wer weniger fährt, zahlt auch weniger! Die Abonnenten genießen dabei den vollen Service beim Markenhändler, erhalten einen Schutzbrief durch die Zurich Versicherung und bleiben jederzeit flexibel. Eine Kündigung des gemeinsamen Abos ist monatlich möglich mit einer Frist von nur drei Monaten, die Mindestlaufzeit beträgt sechs Monate.

Die wissenschaftliche Begleitung des Piloten durch die Fachhochschule der Wirtschaft und des Center of Automotive Management unter der Leitung von Prof. Stefan Bratzel soll Erkenntnisse zu den Auswirkungen für die Menschen, Metropolen und im ländlichen Raum ermitteln. ViveLaCar ONE wird nach und nach in Deutschland und Europa ausgerollt.

Bis Oktober haben Haushalte aus Köln und Bergisch Gladbach Gelegenheit, sich für den Piloten anzumelden. Teilnehmen können Abo-Gemeinschaften aus zwei oder drei Haushalten mit jeweils maximal zwei Nutzern. Eine gültige Fahrerlaubnis ist ebenso Voraussetzung wie ein fester Wohnsitz in Köln oder Bergisch Gladbach. Das Pilotprojekt ist auf eine Dauer von sechs Monaten angesetzt und auf zunächst 30 Haushalte limitiert.
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04.09.2022 13:13