05.11.2018 - 14:57

Zukunftsmarkt Halbleiter lässt Bosch wachsen

Zukunftsmarkt Halbleiter lässt Bosch wachsen

Quelle: Bosch

Laut ZVEI steckten 2018 in jedem Fahrzeug Halbleiter im Wert von ca. 370 USD – ein Bedarf, der durch die zunehmende Elektrifizierung und Automatisierung weiter steigen wird. Dieses Wachstum im Halbleitermarkt beschert auch dem Chip-Hersteller Bosch ein Wachstum.

“Bosch wächst mit Halbleitern stärker als der Markt”, sagt Jens Fabrowsky, Mitglied des Bereichsvorstands des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Electronics.

Bereits seit über 45 Jahren fertigt Bosch Halbleiter, die inzwischen zu wichtigen Bausteinen moderner Mobilität zählen und aus keinem Auto mehr wegzudenken sind. Im Durchschnitt hatte 2016 jedes neu zugelassene Fahrzeug mehr als neun Chips von Bosch mit an Bord. Ein milliardenschwerer Markt, der 2018 einen weltweiten Umsatz von 452 Milliarden USD ausmachte und laut PwC-Analysen zufolge allein bis 2019 um mehr als fünf Prozent zulegen wird.

Zukunftsmarkt Halbleiter lässt Bosch wachsen

Quelle: Bosch

“Bei Halbleitern für Autos spielen wir einen einzigartigen Vorteil aus: Nur Bosch ist gleichzeitig in der Automobil- und Halbleiterindustrie zuhause”, sagt Fabrowsky.

Die Chips von Bosch sorgen für immer mehr Funktionen im Fahrzeug. So sind beispielsweise sogenannte ASIC-Chips intelligent auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten. Sie sorgen für das genaue Auslösen von Airbags, steuern das Fahrverhalten und verbessern die Messsignale von Radarsensoren für eine zuverlässige Funktion der Abstandswarnung.

“Die Entwicklung der Assistenzsysteme und des automatisierten Fahrens ist erst durch die Fortschritte in der Mikroelektronik möglich”, sagt Fabrowsky

Zukunftsmarkt Halbleiter lässt Bosch wachsen

Quelle: Bosch

Diese mikroelektromechanische Systeme (kurz MEMS) versorgen die Steuergeräte im Fahrzeug mit wesentlichen Informationen zum Fahrverhalten und hält dadurch u.a. das ESP im Fahrzeug sicher in der Spur. Doch dnk dem Internet der Dinge gehen die Einsatzmöglichkeiten der Halbleiter weit über Fahrzeuge hinaus. So stecken die MEMS-Sensoren des Unternehmens auch in vielen Smartphones, Fintnessarmbändern, Flugdrohnen, Konsolen oder Smart-Home-Anwendungen.

Um seine Wettbewerbsposition auch weiterhin zu halten und auszubauen, investiert Bosch weiter in diese Bereiche. So wird gerade für rund eine Milliarde Euro eine neue Halbleiterfabrik in Dresden gebaut. Dort sollen ab 2021 Chips mit der 300-Millimeter-Technologie produziert werden (wir berichteten >>).

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Bosch

Autor: jst

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05.11.2018 14:28