06.10.2020 - 17:55

ZF stellt Ankoppel- und neuen Rückwärtsfahrassistent vor

Mit der kürzlich erfolgten Übernahme von Wabco baut der Zulieferer sein Technologie-Portfolio weiter aus. Mit der autonomen Trailer-Ankuppelfunktion und der energiesparenden Truck-Trailer-Kombination entstanden zwei Weltpremieren in den vergangenen vier Monaten. Ein fortschrittliches Rückfahrassistenzsystem soll die Fahrzeugsicherheit und Betriebseffizienz erhöhen.

Die Nutzfahrzeugindustrie fährt mit großen Aufgaben ins Morgen: Allen voran müssen die CO2-Emissionen sinken, die Sicherheit steigen und Flotten digital vernetzt sein. Nach Übernahme von Wabco hat ZF seine Systemkompetenz in diesem Wandel der Mobilität neu vorgestellt. Es zeigt sich, dass das Produkt- und Systemportfolio für intelligente Nutzfahrzeuge umfassend scheint. Darauf basierende, komplementäre Entwicklungsprojekte realisiert der Konzern demnach im Eiltempo: die autonome Trailer-Ankuppelfunktion und die energiesparende Truck-Trailer-Kombination zum Beispiel. Zudem setzt ZF auf das intelligente, saubere und sichere Nutzfahrzeug mit mehr E-Antrieben und fortschrittlichen elektronischen Assistenten.

Die bislang größte Transformation der Transportwelt sorgt für Nachfrage nach elektrifizierten Antrieben für Bus und Lkw. Zudem schreibt die EU ab 2022 den Einsatz neuer Fahrerassistenzsysteme verpflichtend vor, und ab 2024 bei Neuzulassungen auch fortschrittliche Warnsysteme wie den so genannten „Totwinkel-Assistenten“. Mit der Integration von Wabco will ZF ein komplettiertes Portfolio an Lösungen für Lkw, Busse und Trailer und Komplettanbieter und Systemintegrator für die Nutzfahrzeugindustrie werden.

Assistenzsysteme

ZF hat u.a. einen ersten Ankoppelassistent vorgestellt, mit dem Lkw vollautomatisiert unter den definierten Auflieger fahren und automatisch an diesen andocken können. Hinzu kommt der Advanced Reversing Assist, ein weiterentwickelter Rückwärtsfahrassistent für Lkw. Beide Lösungen sollen auf dem Betriebshof die Unfallgefahr sowie den Personal- und Zeitaufwand – und bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Stresslevel reduzieren. Im besten Fall kommt es so zu weniger Manövrierschäden, gleichzeitig sinken die Kosten für Ausfallzeiten und Reparaturen.

Für den automatisierten Fahrzeugbetrieb erhöht eine neue Steuerung der fahrdynamischen Systeme auf Basis der Softwareplattform ADOPT (Autonomous Driving Open Technology) die Sicherheit, Effizienz und Produktivität. Der ADOPT-Ansatz bringt die Expertise von ZF beim autonomen Fahren mit der künstlichen Intelligenz in der Nutzfahrzeugwelt zusammen. ADOPT ist speziell darauf ausgelegt, automatisierte Fahrmodi zu unterstützen, indem es sofort präzise Manöver und eine stabile Fahrzeugsteuerung als Reaktion auf das automatisierte Fahren in der realen Welt ermöglicht.

Autor: jst

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