12.01.2020 - 21:03

Wie Mercedes-Benz auch den Camper digitalisiert und vernetzt

Vom 11. bis zum 19. Januar 2020 läuft in Stuttgart die Caravan Motor Touristik Messe (CMT). Bei Mercedes-Benz dreht sich in diesem Jahr alles um Konnektivität. Der Autobauer zeigt u.a. seinen kompakten Camper „Marco Polo“ mit dem Schnittstellenmodul Mercedes-Benz Advanced Control (MBAC).

Über das Mercedes-Benz Advanced Control lassen sich zahlreiche Funktionen des Wohnbereichs wie Licht oder Heizung zentral steuern, beispielsweise per Smartphone-App. Der Marco Polo wird somit zum Smart Home auf Rädern. Der Camper soll dieses Ausstattungsmerkmal serienmäßig bekommen.

Doch diese Vernetzungslösung bietet Mercedes-Benz nicht nur in den eigenen Campern. Die beiden Fahrzeuge „James Cook“ von Westfalia und der „LBX 365“ von Bimobil sind ebenfalls auf der Messe zu sehen. Sie basieren auf Mercedes-Benz Large Van Sprintern und sollen diedie Möglichkeiten zeigen, wie das MBAC-System auch von Auf- und Ausbauherstellern von Reisemobilen genutzt werden kann.

„Konnektivität ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Produktstrategie, an welchem wir seit rund zwei Jahren besonders intensiv für das Reisemobilsegment arbeiten. 2018 feierte unser wegweisendes Schnittstellenmodul Mercedes-Benz Advanced Control in Konzeptfahrzeugen Premiere. Nur ein Jahr später konnten erste Auf- und Ausbauhersteller Prototypen auf Sprinter-Basis auf Wunsch mit MBAC umsetzen. Und 2020 avanciert MBAC nun zum serienmäßigen Bestandteil unseres eigenen Campers, des Marco Polo. Damit bieten wir Reisemobilisten ein völlig neues Maß an Komfort und werden unserem Anspruch gerecht, uns als Innovationstreiber der Branche zu positionieren“, wird Klaus Maier zitiert, Leiter Marketing und Vertrieb Mercedes-Benz Vans.

MBAC für smartes Campen

Über den 10,25 Zoll großen Touchscreen-Zentraldisplay im Cockpit sowie eine Smartphone-App lassen sich zentral unterschiedlichste Funktionen des Wohnbereichs bedienen. Die Infografik gibt einen Überblick.

 

Das Schnittstellenmodul MBAC steht sowohl für Campingbusse als auch für Alkovenmobile, Teil- und Vollintegrierte auf Sprinter-Basis zur Verfügung. Das Bedienkonzept gleicht dem des Marco Polo. Zusätzlich lässt sich in Reisemobilen auf Basis des Sprinter ein Bedienpanel mit Touchfunktion im Wohnbereich integrieren. Sowohl der „James Cook“ als auch der „LBX 365“ machen davon Gebrauch.

Mercedes me connect

Es scheint nur konsequent, dass auch das für Mercedes-Benz Pkw Baureihen entwickelte Multimediasystem MBUX in die Vans integriert wird. Ab Frühjahr 2020 sind entsprechend auch die Mercedes me connect Dienste im „Marco Polo“ verfügbar. Dazu gehören die kostenlosen Basisdienste Wartungs-, Unfall- und Pannenmanagement, Telediagnose und Fahrzeugferndiagnose. Auf Wunsch verfügbar sind die sogenannten Fahrzeug-Set-Up Dienste. Damit sind beispielsweise die Kontrolle des Reifendrucks oder des Kraftstofffüllstands möglich. Weitere optionale Dienste umfassen u.a.:

– Fahrzeug-Monitoring (z.B. mit Geofencing und Fahrzeugortung)
– Navigation mit u.a. Live Traffic, Wetter und Senden von Routen und POIs (Point of Interest) ans Fahrzeug
– Multimedia (z.B. Internet im Fahrzeug)

Die Dienste können über das MBUX-System oder Smartphone-App abgerufen werden.

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial der Daimler AG

Autor: jst
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12.01.2020 21:58