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15.April 2019

Volvo präsentiert serienmäßige cloud-basierte Sicherheitssysteme


Volvo präsentiert serienmäßige cloud-basierte Sicherheitssysteme

© Volvo Car Group

Nach seiner Ankündigung, die Höchstgeschwindigkeit in allen neuen Volvos ab 2020 auf 180 km/h zu begrenzen, stellt der Autohersteller zwei neue Sicherheitssysteme für seine Fahrzeuge vor.

Um für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen, werden alle neue Fahrzeuge ab 2020 serienmäßig mit dem Hazard Light Alert und dem Slippery Road Alert ausgestattet. Diese beiden System wurden bereits 2016 in den Volvo 90er Modellen in Schweden sowie Norwegen eingeführt und stehen demnächst europaweit zur Verfügung. Für die Fahrzeuge ab dem Modelljahr 2016 wird es sie als Nachrüstlösung geben.

„Der Austausch von Echtzeit-Sicherheitsdaten zwischen Fahrzeugen kann Unfälle vermeiden“, erläutert Malin Ekholm, Leiterin des Volvo Cars Safety Centre. „Volvo Fahrer tragen direkt dazu bei, Straßen für andere sicherer zu machen, und profitieren auch selbst von rechtzeitigen Warnungen vor potenziell gefährlichen Bedingungen.“

Diese cloud-basierten Sicherheitssysteme sollen frühzeitig auf mögliche Risiken im Straßenverkehr aufmerksam machen und dafür sorgen, dass sich der Fahrer auf die Gefahr einstellt und sein Fahrverhalten entsprechend anpasst.

So sendet beispielsweise der Hazard Light Alert über die Cloud ein Signal an alle vernetzten Volvo Fahrzeuge in der Nähe, sobald bei einem Volvo das Warnblinklicht eingeschaltet wird. Vor unübersichtlichen Kurven und Kuppen ist diese Warnung vor einer möglichen Gefahrenstelle besonders nützlich.

Volvo präsentiert serienmäßige cloud-basierte Sicherheitssysteme

© Volvo Car Group

Der Slippery Road Alert informiert den Fahrer über aktuelle und kommende potenziell gefährliche Fahrbedingungen (rutschige Straßen, überfrierende Nässe). Das System sammelt mithilfe der Lenk-, Brems- und Beschleunigungssensoren der verbundenen Fahrzeuge Daten über die Straßenbeschaffenheit bzw. den Reibwert des Belags und übermittel diese Informationen an alle Volvo-Modelle in dem betroffenen Bereich. Über eine optische und akustische Warnung werden so andere Fahrer über rutschige Abschnitte gewarnt und können die Fahrweise rechtzeitig anpassen.

„Je mehr Fahrzeuge beteiligt sind, desto sicherer werden unsere Straßen“, so Ekholm weiter. „Wir hoffen auf die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern, die sich ebenso der Verkehrssicherheit verschrieben haben wie wir.“

Das Teilen solcher Daten in Echtzeit, ist dann besonders wirkungsvoll, wenn viele Fahrzeuge daran beteiligt sind. Daher ist die Einführung dieser Systeme in Europa auch eine Einladung von Volvo an die Automobilindustrie, sich am Austausch anonymisierter Sicherheitsdaten zu beteiligen.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Volvo

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