14.09.2021 - 08:34

Volkswagen startet mit OTA-Updates für alle ID. Modelle

Bisher standen die Over-the-Air-Updates in der Testphase nur KundInnen zur Verfügung, die im sogenannten „ID. First Movers Club“ registriert sind. Die „ID. Software 2.3“ bietet neue Funktionen und optimiert bestehende. Mit der Vernetzung der gesamten ID. Flotte will der Autobauer die Grundlage für neue kundenorientierte Geschäftsmodelle schaffen.

Ab sofort sollen nun alle ID. Modelle regelmäßige Software-Aktualisierungen per Mobilfunk erhalten. Mit der vollflächigen Verfügbarkeit der Over-the-Air Updates will der Konzern jetzt auch die Grundlage schaffen für ein völlig neues, digitales Kundenerlebnis. Volkswagen CEO Ralf Brandstätter: „Gleichzeitig legen wir damit das Fundament für neue digitale Geschäftsmodelle und erreichen so einen wichtigen Meilenstein unserer Accelerate Strategie.“

Das Unternehmen will seine KundInnen künftig etwa alle zwölf Wochen mit kostenloser Software versorgen, um die Fahrzeuge stets auf dem neusten Stand zu halten. Darüber hinaus plant Volkswagen demnach, durch neue, datenbasierte Geschäftsmodelle mehr Erlöse in der Nutzungsphase zu generieren – für Dienste und Funktionen, die KundInnen je nach Bedarf dazubuchen können. Und zwar genau dann, wenn sie benötigt werden. Perspektivisch könnten das etwa für Langstrecken der Travel Assist oder bessere Batterie-Performance und zu einem späteren Zeitpunkt auch das hochautomatisierte Fahren sein. Mit diesen digitalen Zusatzdiensten will Volkswagen in den nächsten Jahren zusätzliche dreistellige Millionenumsätze erlösen.

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Die Over-the-Air Updates werden mit dem Software-Unternehmen Cariad entwickelt, der Digitaltochter des OEMs. Volkswagen möchte auch nach dem Kauf oder Leasing des Autos mit seinen Kunden im Austausch bleiben, um digitale Services anzubieten.

Einige der neuen Funktionen betreffen das ID. Light, das Lichtband unter der Windschutzscheibe. Es liefert der Person hinterm Steuer jetzt Hinweise, die sie beispielsweise beim energiesparenden Fahren und beim Fahren mit der automatischen Distanzregelung „Active Cruise Control“ (ACC) intuitiv unterstützen. Verbessert wird demnach auch die Bildverarbeitung der Multifunktionskamera, sie soll Motorräder und andere VerkehrsteilnehmerInnen noch schneller erkennen. Das Gleiche gilt bei Dunkelheit: Hier regelt die dynamische Fernlichtregulierung – falls an Bord – das eigene Licht noch präziser. Die Grafik des zentralen Infotainment-Displays soll ruhiger und klarer und die Bedienung intuitiver – Volkswagen bindet damit auch das Feedback der ersten ID. KundInnen ein, erklärt der Konzern selbst.

Autor: jst




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14.09.2021 08:15