28.01.2021 - 08:22

Škoda startet strategisches Programm AccelerateIT samt Künstlicher Intelligenz

Dabei setzt Škoda auf Microsoft: Die Beschäftigten in der IT und anderen Abteilungen des Automobilherstellers werden von Microsoft für den Umgang mit der Cloud-Plattform Microsoft Azure sowie mit Daten und KI ausgebildet und zertifiziert.

Škoda will somit seine digitale Transformation durch das neue strategische Programm AccelerateIT forcieren. Die entsprechenden Kurse haben bereits begonnen und wurden von den ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Online-Trainings absolviert. Škoda erhält außerdem Unterstützung von Microsoft durch spezielle Tools und Support von Azure-Spezialisten für Cloud-Architektur, Daten und KI, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit über 100 Anwendungen auf Microsoft Azure ist Škoda bereits heute Nutzer dieser Plattform innerhalb der Volkswagen Konzerns. Klaus-Dieter Schürmann, Škoda Vorstand für Finanzen und IT, betont: „Die Zusammenarbeit mit Microsoft ist ein wichtiger und hilfreicher Schritt für die digitale Transformation von Škoda. Die Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sind zentrale Handlungsfelder unserer Strategie 2025 und die Voraussetzung für unsere Weiterentwicklung zur Simply Clever-Company für beste Mobilitätslösungen.“

Künstliche Intelligenz aus der Cloud wird beispielsweise bereits genutzt, um die optimale Beladung der LKW-Container im Stammwerk Mladá Boleslav in Echtzeit festzulegen. Microsoft Azure hilft demnach beim Einsparen von Frachtkosten und beim Vermeiden von CO2-Emissionen. Jede einzelne dieser KI-Entscheidungen berücksichtige eine hohe Anzahl an verschiedenen Parametern, was eine sehr hohe Rechenleistung erfordere. Kleinste Ungenauigkeiten könnten zu logistischen Problemen führen, weshalb die erforderliche minimale Fehlertoleranz am besten durch KI erzielt wird. Auch der Autokonfigurator von Škoda läuft bereits auf Azure. Weil ihn Kunden aus der ganzen Welt verwenden, kommen dafür Microsoft-Rechenzentren in Europa, Asien, Südamerika und Australien zum Einsatz.

Klaus Blüm, Leiter ŠKODA IT, erklärt: „Škoda wandelt sich vom Automobilhersteller zu einem Anbieter umfassender und innovativer Mobilitätsdienstleistungen, die auf der Verarbeitung von Daten und zunehmend auf der Anwendung von Künstlicher Intelligenz basieren. Wir setzen KI zur Verbesserung der internen Prozesse in den Geschäftsbereichen, im Bereich Fahrzeug bis hin zum autonomen Fahren sowie natürlich auch für kundenfreundliche neue Online-Services ein. Um diesen Wandel beschleunigt voranzutreiben, hat Škoda das strategische Programm AccelerateIT gestartet, das durch die Zusammenarbeit mit Microsoft gestärkt werden soll.“

AccelerateIT verfolgt dabei mehrere wesentliche Ziele: Azure wird erstens als Grundlage für Prozesse und Geschäftsmodelle dienen, die auf der Verarbeitung von Daten und Künstlicher Intelligenz basieren. Die auf der Cloud-Plattform entwickelten digitalen Kundenservices sollen dazu beitragen, Škoda von den Wettbewerbern abzuheben. Zweites Thema ist die Weiterentwicklung des Competence Centers von Škoda für Azure sowie die Migration und Modernisierung von Anwendungen. Dies ermöglicht kontinuierliche und vernetzte IT-Services ohne Ausfallzeiten auf Basis sicherer und gesetzeskonformer Datenverarbeitung. Im dritten Handlungsfeld geht es darum, eine neue und motivierende Arbeitsumgebung zu schaffen, damit Škoda als bester IT-Arbeitgeber in Zentral- und Osteuropa wahrgenommen wird. Viertens werden Self-Service-Plattformen wie beispielsweise Power BI für Management-Reports sowie Chatbot-Technologien zur modernen Unterstützung für alle Geschäftsbereiche zentral und standardisiert bereitgestellt.

„Die Automobilbranche steht vor einem gewaltigen Wandel in den nächsten Jahren. Škoda hat sich frühzeitig darauf eingestellt und investiert hierfür signifikant in Digitalisierung und Software. Die Nutzung der AI-Technologie und der konsequente Einsatz von Daten zur Optimierung interner Prozesse und Unterstützung neuer Kundenangebote sind dabei wesentliche Kernfelder der Digitalisierungsstrategie von Škoda. Dabei gehen wir auch neuartige Wege der Zusammenarbeit: Mit unserem Škoda DigiLab haben wir einen AI Hub aufgebaut, eine gemeinsame Community von AI Experten und Partnern, um die Projekte agil und schnell voranzutreiben“, erläutert Andre Wehner, Leiter Unternehmensentwicklung und Digitalisierung bei Škoda.

Autor: jst

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