04.06.2021 - 08:30

SEVAS geht weiter

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Das Projekt „Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation für NRW“ (SEVAS) des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) wird fortgesetzt. NRW hat die Förderung für weitere drei Jahre zugesagt. Bis Ende des Jahres 2023 stellt das Land 1,4 Mio. Euro zur Verfügung.

Seit 2015 beteiligen sich bereits 293 Kommunen in Nordrhein-Westfalen an dem Projekt zur Digitalisierung Lkw-relevanter kommunaler Verkehrsdaten. Auch in den kommenden Jahren liegt ein Fokus darauf, die Datenlage qualitativ und quantitativ zu erhöhen. Dafür wird zum einen das bestehende technische System weiterentwickelt. Zum anderen sollen weitere Kommunen als Partner für die Kooperation gewonnen werden. Noch in diesem Jahr soll eine externe Evaluation angestoßen werden, die das Projekt über die nächsten drei Jahre begleiten wird.

Deutschland ist Europas Transitland Nr. 1 für Waren und Güter. Gleichzeitig zählt der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu den wichtigsten und größten Logistikstandorten Europas. Tausende Lkw durchqueren täglich das Bundesland. Aus verkehrs-, wirtschafts- und umweltpolitischer Sicht sei es daher dringend notwendig, die Routenwahl der Logistikverkehre steuernd zu unterstützen, heißt es in einer Pressemitteilung dazu.

Der VRS hat mit Unterstützung des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums eine technische Plattform eingerichtet, um Daten für eine optimale Routenführung von Lastwagen im kommunalen Straßennetz zu generieren. Mit Hilfe der SEVAS (Software zur Eingabe, Verwaltung und Ausspielung von Vorrangrouten und Restriktionen im Schwerlastverkehr) können Kommunen in Nordrhein-Westfalen ihre unter Verkehrs- und Umweltaspekten bevorzugten Lkw-Routen sowie Verkehrsbeschränkungen wie niedrige Brücken oder enge Durchfahrten erfassen und digitalisieren. Seit Sommer 2018 stehen diese Daten auf dem Mobilitätsdatenmarktplatz (MDM) sowie seit Anfang 2020 auf Open.NRW, dem Open.Data-Portal des Landes, allen Servicedienstleistern, wie zum Beispiel den Herstellern von Navigationskarten, zur Erstellung entsprechender Dienste zur Verfügung. Der MDM ist die zentrale Drehscheibe für Mobilitätsdaten in Deutschland und bietet unterschiedlichste Daten zur Verbesserung der Verkehrsinformationen.

Autor: jst

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