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30.Januar 2019

Mensch-Maschine-Interaktion: Jaguar Land Rover testest Projektionen auf der Fahrbahn


Mensch-Maschine-Interaktion: Jaguar Land Rover testest Projektionen auf der Fahrbahn

Quelle: Jaguar Land Rover

Auf einer vorbereitenden und realitätsgetreuen Straße im Raum Coventry testen die Ingenieure der Jaguar Land Rover Abteilung für Future Mobility Research ein neues System zur besseren Kommunikation zwischen selbstfahrenden Fahrzeugen und Fußgängern.

Es wird mit Hilfe von elektrisch angetriebenen und autonom fahrenden Pods (Fahrkokons) des Herstellers Aurrigo, einem Partner von Jaguar Land Rover im Konsortium UK Autodrive, getestet. Dieses System projiziert digitale Balken auf die Fahrbahn, so dass Fußgänger erkennen können, ob das autonom fahrende Modell anhalten, losfahren oder abbiegen will. Dabei verändern sich die Abstände zwischen den waagerechten Balken. Während eines Bremsvorgangs werden sie immer enger und sind beim Anhalten nahezu komplett zusammengeschoben, beim Beschleunigen weiten sie sich wieder und fächern beim Abbiegen in die gewählte Fahrtrichtung auf.

Mensch-Maschine-Interaktion: Jaguar Land Rover testest Projektionen auf der Fahrbahn

Quelle: Jaguar Land Rover

Pete Bennett, Manager Future Mobility Research, Jaguar Land Rover, erklärt: „Mit den Testreihen wollen wir herausfinden, wie umfassend autonome Fahrzeuge Informationen mit Fußgängern teilen müssen, damit diese ihr Vertrauen gewinnen. Wie bei jeder neuen Technologie geht dem ein Lernprozess voraus. In Bezug auf autonome Fahrzeuge sollen Fußgänger sicher sein, zum Beispiel eine Straße gefahrlos überqueren zu können. Diese Grundlagenforschung bildet die Basis fortdauernder Entwicklungen zur Frage, wie intensiv autonome Fahrzeuge in Zukunft mit Menschen interagieren werden.“

Bei den Tests messen die Techniker, wie wie stark das Vertrauen der Fußgänger durch den Einsatz der neuen Technologie im Vergleich zu Pods ohne das neue Vorwarnsystem zugenommen hat. Unterstützt werden sie dabei von Kognitionspsychologen.

Die jetzigen Test gegen knüpfen an eine Testreihe aus dem Jahr 2018 an (wir berichteten >>). Um die Vertrauensbasis zwischen Mensch und Maschine zu schaffen, wurde bei diesen Test virtuelle „Augen“ an der Front der Aurrigo Pods angebracht. Diese sollten den direkten Blickkontakt zwischen Auto und Fußgänger simulieren.

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Jaguar Land Rover

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