04.12.2020 - 07:49

Leoni: Neue Elektronikösungen für das Bordnetz vorgestellt

So sollen der intelligente Schalter iPDS (intelligent Power Distribution Switch) und der intelligente Stromverteiler iPDM (intelligent Power Distribution Module) einen möglichen Gesamtausfall des Bordnetzes verhindern, u.a. durch aktives Zu- oder Abschalten von Teilbordnetzen oder einzelnen Kanälen.

Der Zulieferer Leoni sieht beim Automatisierten Fahren und der Elektrifizierung der Fahrzeuge steigende Ansprüchen an das Bordnetz. Für die Funktionale Sicherheit benötige es neben einer optimierten Bordnetz-Architektur eine zuverlässige Energieversorgung. Dazu will Leoni mit einer neuen Generation von intelligenten Leistungsverteilern im Zusammenspiel mit seiner umfassenden Bordnetz-Expertise und Systemlösungskompetenz beitragen.

Mit den steigenden Anforderungen an das Bordnetz der Zukunft steigt auch dessen Komplexität. Zahlreiche Sensoren, Aktoren, sicherheitsrelevante Fahrfunktionen und andere Elektroniksysteme müssen permanent mit elektrischer Energie versorgt werden – auch bei Spannungsschwankungen, Kurzschlüssen oder (Teil-)Systemausfällen. Diese hohe Sicherheit des Energiebordnetzes soll nur mit einem zuverlässigen Energiemanagement zu realisieren sein.

Hier sieht Leoni seine intelligenten Leistungsverteiler ins Spiel kommen. Der intelligente Schalter iPDS (intelligent Power Distribution Switch) und der intelligente Stromverteiler iPDM (intelligent Power Distribution Module) verhindern demnach einen möglichen Gesamtausfall des Bordnetzes, unter anderem durch aktives Zu- oder Abschalten von Teilbordnetzen oder einzelnen Kanälen. Zahlreiche weitere Funktionen der beiden Komponenten stellen die Funktionalität des Gesamtbordnetzes sicher, wie beispielsweise diverse Schutz- und Diagnosefunktionen angeschlossener Leitungen und der integrierte Unterspannungsschutz des Bordnetzes. Darüberhinaus ermöglicht der modulare Aufbau der Komponenten bezüglich Softwarearchitektur (ohne/mit Autosar), Kommunikationsschnittstellen (CAN or LIN), Spannungsebenen (12, 24 oder 48 Volt) sowie Anzahl und Ausprägung der Ausgänge, eine einfache Integration in diverse Bordnetztypen. Leoni sieht den Einsatz von iPDS und iPDM als eine der Grundlagen für sicheres Automatisiertes Fahren.

Autor: jst

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