26.02.2020 - 07:41

Genf: Polestar stellt Precept vor

Polestar hat ein neues Konzeptfahrzeug vorgestellt: Polestar Precept. Das bisher nur digital gezeigte Auto soll eine Vision der zukünftigen Ausrichtung und ein klarer Ausdruck der Intentionen Polestars als Marke darstellen.

Demnach geht es der Volvo-Tochter um nachhaltige Innenmaterialien, Innovationen im Bereich der digitalen Benutzeroberfläche und hohen Design Anspruch. Der Name „Precept“ soll stellvertretend für die Ausrichtung der zeitgenössischen Elektro-Performance-Marke stehen. Das Auto soll laut Unternehmen ein wichtiger Meilenstein für Polestar als eigenständige Marke sein und die Designphilosophie verdeutlichen: Pure, Progressive, Performance.

Minimalistisch, sportlich, klare Linien. Polestar möchte einen Vorgeschmack auf zukünftige Modelle geben. Die Proportionen des Fahrzeugs definieren seine Form basierend auf einer zurückhaltenden Oberfläche und dem Fokus auf aerodynamische Effizienz. Ein 3,1-Meter-Radstand sorgt bei dem viertürigen Grand Tourer für eine sehr niedrige, schlanke Silhouette. Gleichzeitig soll genug Platz für einen großen Akku und zugleich genügend Beinfreiheit und Kopfraum für Passagiere im Vorderraum zur Verfügung stehen.

Der Kühlergrill wird durch die sogenannte Polestar SmartZone ersetzt. Ein bei Elektrofahrzeugen überflüssiger Bereich, der früher lediglich dazu diente, Luft zu den Kühlern des Verbrennungsmotors zu leiten, wird nun für Sicherheitssensoren und Fahrerassistenzfunktionen genutzt. Hinter einem transparenten Panel für die Hardware befinden sich zwei Radarsensoren und eine hochauflösende Kamera. Der auf dem Glasdach montierte LIDAR-Pod ermöglicht optimale Sicht zur Verbesserung der Fahrassistenzsysteme.

Über der SmartZone verfügt Precept über einen integrierten Frontflügel, der den Luftstrom über die lange Motorhaube beschleunigt. Dadurch kann sich Luft früher an der Oberfläche festsetzen. Die aerodynamische Effizienz und die Reichweite des Fahrzeugs werden so verbessert, heißt es seitens Polestar.

Herkömmliche Seitenspiegel werden durch Kameras ersetzt, die sich jeweils entlang eines aerodynamischen Arms nach außen erstrecken. Im Inneren weicht der traditionelle Rückspiegel einem digitalen Bildschirm. Das Bild wird von einer Weitwinkelkamera am Heck des Fahrzeugs aufgenommen. Das Interieur von Precept beschreibt Polestar als nachhaltig, basierend auf neuen Materialien und Prozessen. Ebenso baut die Entwicklung der Benutzeroberfläche auf aktuellen Partnerschaften, beispielsweise mit Google.

Die nächste Generation des auf Android basierten Infotainmentsystems sei Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Polestar mit Google. Ein vergrößerter 15-Zoll-Touchscreen in der Mitte ergänzt das 12,5-Zoll-Fahrerdisplay. Beide sind durch einen beleuchteten Rahmen verbunden, der den gesamten Innenraum umfasst.

Die Anzeige unterstützt die Weiterentwicklung einer personalisierten und dynamischen digitalen Schnittstelle und enthält außerdem eine Reihe intelligenter Sensoren. Eye Tracking erfasst den Blick des Fahrers und steuert den Inhalt der verschiedenen Bildschirme entsprechend. Näherungssensoren sollen auch die Benutzerfreundlichkeit des mittleren Displays während der Fahrt verbessern.

Polestar wird Precept-Konzept auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März 2020) am Stand vorstellen. Weitere Infos gibt es bei unseren Kollegen von electrive.net >>

Editor: Jens Stoewhase mit Pressematerial von Polestar

Autor: jst

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