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03.Dezember 2018

Ford nutzt Big Data zur Vorhersage von Unfällen


Ford nutzt Big Data zur Vorhersage von Unfällen

Quelle: Ford

Auf einer Gesamtstrecke von rund einer Million Kilometer sammelte der Unternehmensbereich Ford Smart Mobility in London zahlreiche Daten rund um Fahrzeuge und Fahrverhalten. Die Auswertung der protokollierten Fahrten sollen dabei helfen, besonders gefährdete Standorte ausfindig zu machen, um künftigen Unfällen vorzubeugen.

Fehlerquellen und „Beinahe Unfälle“ wurden so von den Experten identifiziert, mit bestehenden Unfallberichten verglichen und anschließend ein Algorithmus zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit zukünftiger Unfälle entwickelt. Im Rahmen der Financial Times Future of Transport-Konferenz wurden die Ergebnisse der Auswertungen als Bestandteil des Ford City Data Reports vorgestellt.

„Wir glauben, dass unsere Erkenntnisse das Potenzial haben, Millionen von Menschen zu helfen. Schon sehr kleine Änderungen könnten einen großen Unterschied machen, sei es in Bezug auf Verkehrsfluss, Verkehrssicherheit oder Effizienz. Mitunter reicht schon das Fällen eines Baumes, der ein Verkehrszeichen verdeckt, oder eine ähnlich einfache Maßnahme“, sagte Jon Scott, Project Lead at City Data Solutions, Ford Smart Mobility.

Die Analyse basiert aus den Erkenntnissen aus mehr als 15.000 Fahrzeug-Einsatztagen, über 1 Million zurückgelegten Kilometern und den daraus resultierenden 500 Millionen Einzeldaten. Dabei war jedes Studienfahrzeug mit einem speziellen Lesegerät ausgestattet, das Fahrdaten aufgenommen und zur Analyse in die Cloud hochgeladen hat.

„Der Ford City Data Report ist ein Schaufenster dessen, was wir bei Ford mit vernetzten Fahrzeugdaten, intelligenter Infrastruktur und unseren analytischen Fähigkeiten erreichen können. Wir bieten Städten an, mit uns zusammenzuarbeiten, um gemeinsam Probleme zu lösen – zur allgemeinen Verbesserung des Wirtschaftsstandorts und für mehr Lebensqualität“, sagte Sarah-Jayne Williams, Director, Ford Smart Mobility, Ford of Europe.

Der Analysebericht untersuchte weiterhin auch die Möglichkeiten zur Verbesserung des Straßenverkehrs, zum Beispiel die Planung von Lieferwagen-Fahrten am frühen Morgen vor den Stoßzeiten, und könnte zudem zur Identifizierung von strategisch gut gelegenen Lade-Standorten für Elektrofahrzeuge genutzt werden.

Der vollständige Bericht (inklusive Datenvisualisierung und Video-Interviews mit den Marktforschern) findet sich hier >>

Editor: Tanja Lauch mit dem Pressematerial von Ford

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